Theater Chemnitz setzt auf grandMA3

Als Fünfspartenhaus deckt das Theater Chemnitz eine große künstlerische Bandbreite ab. Während Oper und Ballett im prachtvollen Opernhaus zur Aufführung kommen, spielt die Philharmonie überwiegend in der modernen Stadthalle Chemnitz. Auch Schauspiel und Figurentheater verfügen mit dem Spinnbau über eine eigene Spielstätte. Zum Start der neuen Spielzeit 2021/22 investierte das Chemnitzer Opernhaus in ein neues Lichtsteuerungspult und entschied sich für eine grandMA3 light.

„Die grandMA3 ist einfach das aktuellste Pult am Markt und bietet uns völlig neue Konfigurationsmöglichkeiten beim Anlegen der Scheinwerfer“, erläutert Holm Grünert, Abteilungsleiter Licht im Opernhaus Chemnitz. „Zudem ist die grandMA3 light die ideale Kombination aus Leistungsfähigkeit und kompakter Größe.“ Neben der grandMA3 light haben Grünert und sein Team noch eine grandMA3 compact als Backup-Pult im Einsatz. Geliefert wurde das grandMA3 System von der Theater-Architekturlicht Chemnitz GmbH.

Die Umstellung vom alten, in die Jahre gekommenen Pult auf die grandMA3-Plattform und ihren komplett anderen Workflow wird im Theater Chemnitz von einem personellen Generationswechsel begleitet. „Wir haben vier neue, junge Mitarbeiter, die alle zuvor bereits als Veranstaltungstechniker gearbeitet haben und mit dem grandMA-Konzept bestens vertraut sind. Dies war mit ein Grund für den Wechsel und die Entscheidung für die 3er-Plattform.“

Angesprochen auf konkrete Vorteile im Vergleich zur alten Arbeitsweise, muss Grünert nicht lang überlegen: „Die Effekte. Früher mussten wir alles händisch programmieren, jetzt können wir dem Regisseur vorne im Saal schnell und flexibel verschiedene Angebote machen.“

Aktuell befindet sich das Opernhaus Chemnitz immer noch in der Umbauphase, so dass noch nicht alle grandMA3-Komponenten ihren finalen Platz gefunden haben. Ausgehend von der grandMA3 light, die ihre Signale via Streaming ACN (sACN) ausgibt, wird in Zukunft ein fester grandMA3 4Port Node für den Dimmerraum zuständig sein, ein weiterer 4Port Node kommt auf der Z-Brücke für die Moving Lights zum Einsatz. Als Backup werden weitere Nodes im linken und rechten Bühnenbereich zu finden sein, eventuell auch auf der Horizontbrücke – auch wenn Holm Grünert glaubt, dass diese Scheinwerferposition im Zuge der anhaltenden Umstellung von Halogen auf LED irgendwann hinfällig und gegen Oberlichtzüge ausgetauscht wird.

Info: www.lightpower.de

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