Young Thug „hinter Gittern“ mit GLP

Als dem britischen Lichtdesigner Stu Dingley im Jahr 2018 klar wurde, dass die meisten seiner Kunden in Los Angeles ansässig sind, wagte er den radikalen Schritt und zog kurzerhand nach Kalifornien. Dort fühlt er sich mittlerweile ganz wohl und spart sich zudem die zahlreichen Geschäftsreisen.

Zuletzt sprach ihn Meggan Mckenzie an, Creative Director des aus Atlanta stammenden Rappers Young Thug, um gemeinsam mit ihr dessen Produktions- und Lichtdesign zu gestalten und ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Auf der Suche nach den richtigen Lösungen, griff er in die GLP-Werkzeugkiste und zog das JDC1 Hybrid-Strobes sowie die X4 Bar 20 hervor.

„Unser primäres Ziel war, Young Thugs Riser regelrecht in einen ‚Käfig’ zu stecken und die Bühne dicht zu machen. Andererseits brauchten wir genug Power im Rigg für die wirklich energiegeladenen Momente. Da es sich um eine Co-Headliner-Tour handelte (mit Machine Gun Kelly), haben wir gewisse Automationen eingebaut, um die Looks zwischen den Acts wechseln zu können und den Künstlern zwei verschiedene Performance-Räume unter einem Rigg zu bieten“, erläutert Stu Dingley das Konzept.

GLPs JDC1 waren darin ein zentraler Bestandteil. „Ich denke, das sind wahrscheinlich die besten Strobes, die es im Moment gibt, deshalb war klar, dass sie Teil des Designs sein würden. Wir haben die JDC1 zusammen mit den X4 Bars verwendet, welche wiederum die einzigen Geräte sind, mit denen sich eine wirklich nahtlose Lichtwand für die ‚Käfigoptik‘ schaffen ließ, während sie sich gleichzeitig immer noch gegen den Nebel und alle anderen Geräte im Rigg durchsetzten.“

Die Lichttechnik wurde von dem in Orlando ansässigen Unternehmen LMG geliefert, mit dem der Designer schon in der Vergangenheit zusammengearbeitet hat. „LMG bietet immer einen großartigen Service, daher war es wirklich schön, wieder mit ihnen zusammenarbeiten zu können“, lobt er.

LMG lieferte 51 X4 Bar 20 und 32 JDC1. Die X4-Bars bildeten den „Käfig“ und umrandeten alle Seiten des Risers sowie der Rampen, während die JDC1 in einer Reihe auf zwei jeweils sechs Meter langen Truss-Fingern montiert waren. Alle Geräte wurden im maximalen Modus betrieben. Sowohl die Truss-Finger als auch der Riser waren automatisch verfahrbar.

Stu Dingley bestätigt, dass „die JDCs einen großartigen Job gemacht haben, indem sie von oben einerseits kräftige Washes ermöglichten, während die Blitzröhre immer dann volle Power gab, wenn sich die Traversen in eine 45-Grad-Position bewegt hatten“. Er fügt hinzu: „Ich habe sowohl die X4 als auch die JDC1 in letzter Zeit bei einer Vielzahl von Projekten eingesetzt, hauptsächlich bei Konzerten und TV-Produktionen. Ich kenne sie also gut.“

Zusammenfassend sagt er über GLP: „Es ist ein super innovatives Unternehmen, das regelmäßig etwas anderes auf den Markt bringt. Das JDC1 war sicherlich ebenso ein Game-Changer wie zuvor die X4-Bar-Serie.“

Bei den Young-Thug-Shows fungierte James Washer als Lighting Director und Programmierer. Er arbeitete an einer grandMA2. „James hat hervorragende Arbeit geleistet“, berichtet Stu. „Es gab über 50 Tracks im Song-Pool zu programmieren und selten eine Setlist, der man hätte folgen können – und das alles ohne Timecode, der wegen der unvorhersehbaren Natur der Auftritte nicht in Frage kam.“

Wes Henrard, der Lichtdesigner von Machine Gun Kelly, hatte ebenfalls Spaß. „Da es sich um eine Co-Headline-Produktion handelte, hatten beide Acts gleichberechtigten Zugriff auf das gesamte Rigg und die Automationen – und Wes hat einen wirklich tollen Job bei MGK gemacht“, sagt Dingley abschließend.

Info: www.glp.de

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