ETC- und High End Systems-Technik überzeugt im Pariser Théâtre du Châtelet

Nach über zweijährigen Renovierungsarbeiten öffnete jetzt das Théâtre du Châtelet in Paris wieder seine Pforten. Die Wiedereröffnung ist mit der Erwartung verbunden, demso traditionsreichen wie renommierten Haus, wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der Lichtsysteme von ETC und High End Systems eine Schlüsselrolle übernahmen.

Christophe Leuba, der gemeinsam mit Bernard Maby für das Lichtmanagement des Hauses zuständig ist, machte sich beim technischen Upgrade für ETC Eos-Konsolen stark. Nach einer ETC-Schulung in Paris war er von der Leistungsfähigkeit der Pulte überzeugt: „Und zwar so vollständig“, sagt er, „dass ich sofort eine Eos-Schulung für das gesamte Lichtteam organisiert habe.“

Dabei waren Eos-Pulte nicht mal von Anfang an gesetzt. Im Gegenteil. Ursprünglich zog das Lichtteam des Theaters mehrere Konsolen verschiedener Hersteller in Betracht. Man prüfte, verglich, testete – und entschied sich dann für Pulte der Eos-Familie.

Der Ausschlag basierte auf verschiedene Produktvorteile, wie Leuba sagt: „Patchen ist zum Beispiel leicht und intuitiv. Das war schon mal ein wichtiger Punkt. Noch wichtiger erschien uns aber das Farbtool der Konsole. Eos-Pulte bieten einfach eine konkurrenzlos gute Farbsteuerung.“

Das Théâtre du Châtelet investierte in drei Eos Ti-Konsolen: Eine kompakte Ion Xe 20 ist im Stellwerk fest installiert, eine weitere kommt im Publikumsbereich während der Theaterproben zum Einsatz und eine dritte Eos wird für weitere Spielstätten verwendet. Mit der Pro-Eos-Entscheidung kommt das Theater dazu in die vorteilhafte Situation, zentrale Lichttechnik-Komponenten aus einer Hand abdecken zu können. Denn das bereits 1862 eröffnete, rund 2.500 Zuschauer fassende Haus im 1. Pariser Arrondissement verfügt über ein ebenfalls von ETC stammendes Sensor3 Leistungssteuerungs-System. „Es ist schon sehr komfortabel, Dimmer von der Konsole aus steuern zu können“, sagt Bernard Maby, „außerdem ist es schön, das Feedback direkt auf dem Bildschirm zu sehen.“


Im Elektronikraum des Theaters sind sieben Sensor3-Schränkemit insgesamt 582 Modulen plus ein zusätzliches Rack mit 24 Modulen installiert. Für den Datentransfer zwischen Pulten, Dimmern und Leuchten entschied sich das Team für das Netzwerkprotokoll sACN.

Um für das Haus auch die optimalen Scheinwerfer zu finden, organisierte der technische Dienstleister Dushow eine Demo mit Modellen aller in Frage kommenden Premium-Marken. „Das war im wahrsten Sinne des Wortes erhellend“, sagt Leuba, „so konnten wir objektiv vergleichen und eine für uns bestmögliche Entscheidung treffen. Der SolaFrame 3000 von High End Systems stach aus diesem Vergleich ganz klar hervor.“ Dank seiner Power – „aber auch wegen seiner Farbqualität und seines Full-Frame-Shutters“, wie Leuba bemerkt. 46 Modelle dieses 37.000 Lumen liefernden, mit vielen Effekten und Farbgestaltungsmöglichkeiten ausgestatten Scheinwerfers bieten der Theater-Lichtcrew jetzt unzählige visuelle Möglichkeiten.

Neben den SolaFrame 3000-Scheinwerfern runden Source Four LED Series 2 Lustr Profilscheinwerfer von ETC das Lichtkonzept ab. Zwölf Scheinwerfer dieses Modells gehörten bereits vor der Renovierung zur Ausstattung des Hauses – jetzt stockten die Lichtverantwortlichen des Theaters den Bestand um weitere 60 Stück auf.


Christophe Leuba zieht ein positives Fazit: „Wir haben jetzt ein großartiges Lichtsystem mit hochqualitativer Glühlichtsimulation – was für ein Theater verbindlich ist – und mit den Eos-Pulten verfügen wir über die idealen Tools zur Lichtsteuerung.“

Nachprüfbar ist das beispielsweise in der aktuellen Produktion des Théâtre du Châtelet: „Ein Amerikaner in Paris“.

Info:  www.etcconnect.com

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