QSC TouchMix liefert Aufnahmen in Studioqualität für Phil Collen von Def Leppard

In der Fender Factory finden sich sämtliche Produktreihen des legendären Gitarrenherstellers sowie limitierte Auflagen der von verschiedenen Künstlern inspirierten Instrumente. Hier zu arbeiten ist der Traum jedes Gitarren-Freaks, schließlich sind regelmäßig Top-Künstler vor Ort, um sich zu unterhalten, Gitarren zu testen oder ein spontanes Konzert für die Mitarbeiter zu geben. Phil Collen, Gitarrist bei Def Leppard, tat genau dies zusammen mit seiner Band Delta Deep, die klassischen Delta-Blues in einer etwas härteren Gangart spielt – und ging danach mit einer von ihm selbst als „perfekt“ bezeichneten Aufnahme nach Hause. Steph Maffei, IT Support Supervisor bei Fender, berichtet, dass der für die Live-Beschallung genutzte Mischer auch für die Aufnahme zum Einsatz kam: ein TouchMix-16 von QSC.

„Ich bin selbst Musiker und habe schon auf beiden Seiten des Mischpults gestanden“, so Maffei. „Alles begann damit, dass Fender mir etwa einen Tag im Voraus Bescheid gab, ich solle meine PA mitbringen, weil Phil Collen sich angekündigt hatte. Das Ganze fand in unserem Schulungsraum statt, der etwa 120 Menschen fasst und auf einer Seite eine Bühne hat. Die Show lief gut, und das inspirierte mich dazu, den Raum für Konzerte zu optimieren, ihn nach Phil zu benennen und ihn bei seinem nächsten Besuch damit zu überraschen. Unsere anderen Konferenzräume sind ebenfalls nach berühmten Gitarristen benannt, und Phil wohnt in der Nähe und schaut öfters mal vorbei.“

Maffei erklärt, warum er ein TouchMix-16 für den „Phil Collen Room“ ausgewählt hat. „Ich habe schon Digitalmischpulte verwendet, als die meisten Live-Sound-Leute sie noch zugunsten von analogen Pulten ignoriert haben,“ berichtet Maffei. „Für meine eigene Band setze ich ebenfalls auf den TouchMix. Daher wusste ich, dass es die richtige Wahl ist. Bei uns müssen wir öfter im Guerilla-Stil für die Beschallung sorgen, da die Künstler recht kurzfristig reinschneien. Deshalb sind die Presets besonders wichtig. Wir legen auf jeden Kanal ein für das Instrument oder die Stimme passendes Preset. Außerdem verwenden wir den Room-Tuning-Assistenten, so kommen wir fast ohne zusätzliche Änderungen aus. Das macht es den Mitarbeitern einfacher, die keine ausgebildeten Tontechniker sind, und wir erzielen ohne großen Aufwand einen guten Sound.“

Aufgrund der Raumgestaltung erwies sich die Fernbedienbarkeit des TouchMix über ein Apple iOS- oder Android-Gerät als wichtiges Feature. „Ich habe den TouchMix-16 an der Wand hinter der Bühne in einem abschließbaren SKB-Case montiert, sodass sich Mikrofone und Instrumente ganz einfach ohne Stagebox anschließen lassen“, erklärt Maffei. „Dann habe ich mich einfach hinten beim Lichtcontroller hingesetzt und vom iPad aus gemischt.“

„Sie sind eine vierköpfige Band“, so Maffei weiter. „Ich bin mit dem Bass per Standard-DI-Box und aus Phils Fender Cyber Twin Modeling-Amp über eine Radial JDX direkt in den TouchMix gegangen. Das Schlagzeug wurde mit dem Yamaha EAD 10 abgenommen, das ebenfalls direkt in den TouchMix lief. Dann noch vier Gesangsmikrofone. Es gab keinerlei Übersprechen. Im Raum klang es wie bei einer Stadion-Show, nur besser, weil es eine intimere Umgebung war.“


So transparent der Live-Sound auch war – würde eine Mehrspuraufnahme allein mit den Vorverstärkern und den Features des TouchMix einer kritischen Bewertung standhalten? Sogar mehr als das, freut sich Maffei: „Ich habe einfach einen USB-Stick, den ich von einem der Video-Leute bekommen hatte, in den freien USB-A-Port am Mischpult gesteckt und startete die Aufnahme. Nach dem Auftritt habe ich Phil den Stick überreicht. Collen und seine Bandkollegen von Delta Deep waren von der Qualität der Live-Mischung überrascht. Phil importierte mit dem Bassisten Craig Martini bei sich zu Hause alle Spuren in Logic Pro, um den abschließenden Mix vorzunehmen. Nachdem sie sich alles mehrmals angehört hatten, erzählten sie mir: „Wir können hier gar nichts mehr verbessern – es ist nämlich schon perfekt!“

Das Produktionsteam bei Fender verwendete den Mix als Grundlage für verschiedene Videos, die nicht nur auf Collens persönlichem Instagram-Feed begeisterten Zuspruch ernteten, sondern auch auf der Facebook-Seite von Def Leppard mit ihren fünf Millionen Fans. „Das ist ein riesiges Kompliment“, sagt Maffei. „Wenn Phil nach den ganzen Platin-Alben, auf denen er gespielt hat, sagt, dass etwas perfekt ist, kann man ihm wohl glauben.“

Mehr Infos zu Phil Collens Band Delta Deep auf www.deltadeep.net.

Informationen zum Fender Custom Shop auf www.fendercustomshop.com.

Info: www.qsc.com

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