Dweezil Zappa setzt auf QSC

Dweezil Zappa kennt sich was die Gitarre angeht ziemlich aus. Er ist schon im frühen Kindesalter dank seines Vaters tief in die Musik eingetaucht. Dweezils eigene Karriere ist ein Manifest für enzyklopädisches Wissen über Technik, Ton und Ausrüstung, angetrieben von einem Perfektionismus und einer Arbeitsethik, die in der Familie wohl bekannt ist. Von seiner Soloarbeit über sein Tribute-Projekt an seinen Vater, Frank Zappas Astounding Compositions, bis hin zur kommenden Experience Hendrix-Tour 2019, verlässt sich Dweezil auf aktive Lautsprecher von QSC, um ikonische Gitarrentöne leben zu lassen und völlig neue zu kreieren. In seinen neuesten Stage-Rigs sind dies mehrere K12.2– und K10.2-Lautsprecher.

Ich habe QSC vor fast elf Jahren entdeckt“, erinnert sich Zappa. „Ich hatte angefangen, die Digital Modeling-Geräte Axe Effects von Fractal Audio zu verwenden. Axe Effects wurde für Direct Recording und Full Range-Studio-Monitore entwickelt. Auf der Bühne musste ich diesen Übergang schaffen. Die meisten der Bühnenmonitor-Wedge-Optionen zu dieser Zeit klangen für mich entweder zu gehypt oder zu komprimiert. Dann habe ich QSC ausprobiert – ich glaube, ich habe mit der KW-Serie angefangen -, und sie hatten den flachsten Frequenzgang und die Sounds, die ich im Studio programmiert hatte, ohne Probleme rübergebracht. Somit gaben mir die QSC-Lautsprecher was aktive Bühnenmonitore angeht die Basis nach der ich gesucht hatte. Die tiefen Frequenzen blieben auch bei lauten Lautstärken trocken, und die Gehäuse klapperten nicht wie die anderen, die ich getestet habe. Ich fand es gut, dass sich die Gitarre natürlich anfühlte und musikalisch auf das typische Annäherungs-Feedback reagierte. All diese Details und der beträchtliche Headroom machten die QSC-Lautsprecher ideal für das, was ich für meine Performance brauchte.“

Zappa durchläuft einen akribischen Forschungs-Prozess, wenn er Gitarrensounds für ein Konzert erstellt. Konsistenz und eine volle und präzise Frequenzwiedergabe sind auch aufgrund der großen Anzahl von Variablen in einer Dweezil Zappa-Show sehr wichtig.

„Mein Bühnen-Rig kann ziemlich extrem werden“, lacht er. „Ich verwende zwei Fractal AxeFX III-Einheiten mit autonomen Signalpfaden, von denen beide jeweils zwei Stereo-Ausgangssektionen haben. Somit kann ich auf vier Verstärkerquellen und Lautsprechermodelle sowie auf mehrere direkte Audioanwendungen zugreifen, wie z.B eine DI. Ich benutze auch Pedale – ein Set von fünf oder sechs verschiedenen Effekten, die jede Fraktaleinheit speisen, dann kommen sie zu einem Pfad von etwa 8 weiteren Pedalen zusammen, die beide Fraktals gleichzeitig speisen. Ich mag es, Wet- und Dry-Signale wie im Studio mit Fadern auf einer Konsole zu mischen. Es gibt also viele Presets, die durch das Panning und die Lautstärkeregelung für Clean- und Dirty-Kombinationen flexibel sind. Die super sauberen und komprimierten DI-Sounds hätten nicht den gleichen Charakter in einem normalen Gitarrenverstärker, wie auch die Piezo-Akustik-Sounds meiner Gitarren. Die QSCs klangen also wieder einmal besser und nahmen auch weniger Platz ein. Ich habe unterschiedlich große Rigs, die ich für verschiedene Touren verwende. Da es sehr teuer ist, weltweit Ausrüstung zu versenden, benutze ich manchmal ein Mini-Rigg in Europa und Australien. Ich nutze ab und zu ein Paar K10.2-Lautsprecher, wenn wir ein knappes Budget haben oder in kleineren Venues spielen. In größeren Locations bevorzuge ich zwei Sets von K12.2er in einer Art Quad-Surround-Konfiguration. “

Das Referenz-Monitoring von QSC ist auch deshalb notwendig, weil, wie Zappa feststellt, die Realität des Live-Auftritts manchmal vom Originalrezept abweichen muss: „In Zappa Plays Zappa zum Beispiel kommen die Songs sofort einer nach dem anderen  und es ist nicht immer Zeit dafür Gitarren zu wechseln. Ich muss also eine Reihe von Stücken alle auf einer Gibson SG spielen, obwohl mein Vater verschiedene Gitarren verwendet hat. Ich verwende die Effekte und das Modeling, um den ursprünglichen Gitarrensounds so nahe wie möglich zu kommen, selbst wenn ich ein anderes Instrument spiele. Jede durch traditionelle Gitarrenlautsprecher eingeführte Farbgebung würde in die Quere kommen, während die K.2s wieder Genauigkeit und Konsistenz bieten. “

Gefragt nach seiner Meinung, warum einige Gitarristen diese Art von Lautsprecher kritisieren, weil sie nicht die Antwort und die Seele klassischer Gitarrenverstärker haben sollen, sagt Zappa: „Für mich ist das Unsinn. Wenn etwas gut klingt und mir hilft, besser zu spielen, ist es für mich das richtige Werkzeug für den Job. Manchmal romantisieren die Leute ihre Ausrüstung auf eine nostalgische oder snobistische Weise, aber es kommt nur auf Ihre eigenen Ohren an. Ich habe großartige Erfahrungen mit QSC-Lautsprechern gemacht. Wenn ich natürliches Feedback haben möchte, kann ich mit der Gitarre vor dem Lautsprecher stehen und sie verhält sich wie ein Verstärker. Ich schlage eine Saite an, und ich höre und spüre eine punchige Reaktion durch die QSCs, die mir das Gefühl gibt, direkt an einen Verstärker und ein Gitarren-Cabinet angeschlossen zu sein. Wenn jemand ein Latenzproblem hat, hat dies möglicherweise mehr mit der Latenz im Modellingsystem oder irgendwo vor den Monitoren zu tun. “

Nach jedem Gig findet Dweezil, dass seine QSC-Lautsprecher genauso präzise sind wie Studiomonitore, nur halt mit der Power, auf der Bühne zu performen. Alle diese schönen 3-D-Klangbilder, die ich erstellen kann, lassen sich sehr gut in unsere fertigen Aufnahmen übersetzen. Wir konnten kürzlich Live-Alben direkt an der Front-of-House-Konsole erstellen, und sie klingen wie eine fertige Platte aus dem Studio. Die QSC K.2s liefern hierfür die Kernreferenz. Am Ende können die QSC-Monitore alles, was ein Gitarrenverstärker kann – und alles, was eine Gitarrenlautsprecher nicht kann. „

Mehr über Dweezil Zappa kann man auf dweezilzappa.com finden. Die kommenden Tourdaten des Experience Hendrix Projects gibt es auf experiencehendrixtour.com.

Info: www.qsc.com

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