Robe Megapointes für Tears For Fears

Tears for Fears ist eine der britischen Bands gewesen, die mit Klassikern wie „Shout“ und „Everybody Wants To Rule The World“ den Sound des Pop-Rocks der 1980er Jahre mitgeprägt haben – und dieses Jahr sind sie wieder „On the road“ mit einer ausverkauften Arena-Tour in Großbritannien und Europa, für die der Lichtdesigner Alex Reardon von dem in Los Angeles stationierten kreativen Designbüro Silent House ein beeindruckendes Lichtkonzept lieferte.

Reardon nutzte 66 Robe MegaPointe Moving Lights als Schlüsselelement seines Lighting-Riggs, um eine denkwürdig aussehende und hochflexible Lightshow zu liefern, während die Band alte und neue Fans mit ihrer vielfältigen Musik und zahlreichen Hits begeisterte.

Er positionierte die Mehrzweck-MegaPointes praktisch überall im Rigg. Dreißig – je 10 Stück – befanden sich auf drei Overhead-Traversen, einige waren hinter einer Reihe von LED-Videopixelbars angebracht, drei pro Seite auf dem Boden für Crosslighting und sechs weitere wurden auf jeder Seite für andere tolle Effekte platziert.

Die Flexibilität des Scheinwerfers gab Alex Reardon die Möglichkeit die MegaPointes sowohl als weiches Frontlicht als auch schneidenden Beameffekt zu verwenden, und dank der Durchschlagsfähigkeit, Kompaktheit und Anpassungsfähigkeit ist er in Arenen jeder Größe einsetzbar.

Er erklärt: „Dank der Features des MegaPointes konnte ich den Stil und die Looks die ich wollte realisieren. Sie sind in ausreichender Anzahl verfügbar und als Mietartikel so günstig, um selbst die strengsten Tour-Agenzien zufrieden zu stellen!“

Darüber hinaus spezifizierte Alex zwei BMFL Spot-Scheinwerfer, die mit einem Robe RoboSpot Remote-Follow-Spot-System verwendet wurden. „Ich bin ein großer Fan davon“, kommentierte er. „Die einfache Bedienung und die flüssige Bewegung des RoboSpot-Systems sind atemberaubend, und auch die Scheinwerfer sind großartig!“

Er und sein Lighting-Director und -Operator Richard White übergaben das Targeting und die Blendenkontrolle den Spot-Betreibern, wobei alle anderen Parameter durch das Pult liefen, als offensichtliche Möglichkeit, perfekte Ein-/Ausblendungen und interessante Farbunterschiede zu erzielen und somit den Fokus der Operator auf akkurate Pick-Ups und Verfolgerlinien zu halten!

Was den Designprozess selbst angeht beginnt Alex jede Arbeit mit der gleichen Herangehensweise – eine feine Balance zwischen Beleuchtung und Effekt. Als Lichtdesigner sieht er seine Aufgabe darin, den „Wendepunkt“ für diese beiden Kriterien zu finden und die richtige Balance für den jeweiligen Song oder die Musik zu finden. Sein Ziel ist es, Designs zu erstellen, bei denen jede Umsetzung und Kombination dieser beiden Elemente geeignet erstellt und gemischt werden kann.

Er ist auch ein großer Fan von LED-Screens als Lichtquellen – was im Wesentlichen genau das ist, was sie sind – und er konnte dieses Element während der Superhits wie „Shout“ und „Change“ vorantreiben, was er äußerst zufriedenstellend fand.

Architektur, Formen und Konturen – von Gebäuden bis zu Veranstaltungsorten – waren schon immer eine Inspiration für seine Visionen der Bühnen- oder Aufführungsumgebungen. In diesem Fall entschied er sich für einen Look mit einfachen, klaren, geraden, gerichteten Linien und „ keinem visuellen Heckmeck “. Dem gegenübergestellt, ließ er Cueing, Kontrast und Timing die Hauptarbeit übernehmen.

Er und Richard White haben zuvor für The Black Eyed Peas gearbeitet, wo Richards Ruhe, Professionalität, Rhythmusgefühl und hervorragendes Timing Alex wirklich beeindruckt haben.

Richard hat vor kurzem für ihn in China auf einer Jesse J-Tour Regie geführt, mit lokalen Veranstaltern und Produktionen. Nachdem Alex mit der Unberechenbarkeit dieses Problems mit so viel Elan umgegangen war, wusste er, dass er ideal für die Tears-Tour sein würde.

Das Lighting-Equipment für Großbritannien und Europa lieferte das preisgekrönte Unternehmen Neg Earth aus London, von dem Alex der Meinung ist, dass es einen weiteren Preis für „Best Prepped Rig I’ve Ever Ever“ gewinnen sollte.

Richard, der „Programmierer der Stars“, Joe Cabrera, und er verbrachten zwei Tage mit Vorbereitungen und dann eine Woche im LH3-Proberaum in London. Die eingesetzte grandMA2-Konsole hatte mit 163 DMX-Universen ordentlich  zu tun … und Neg Earths Liebe zum Detail begeisterte Alex enorm.

Alex arbeitete eng mit dem Videoprovider Stu Mercer von Vis-A-Vis Video zusammen, der den LED-Bildschirm lieferte und die Kameras für den London O2-Gig hinzufügte, den das Multitalent Stu ebenfalls leitete. Stu stellte mehrere „durchdachte Lösungen“ vor, so Alex, um sicherzustellen, dass die beiden Medien Licht und Video optimal zusammenarbeiten konnten.

Alex bemerkte abschließend, dass zusätzlich zu all den tollen Leuten die involviert sind, „die Musik wirklich großartig ist, so war es eine echte Herzensangelegenheit etwas besonderes zu schaffen.“

Info: www.robe.cz

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