Dynacord trumpft im größten Oktoberfestzelt auf

Lederhosen und Dirndl, Biermaß und Grillhendl – mit 6,3 Millionenbesuchern wurde das Münchner Oktoberfest seinem Ruf als größtes Volksfest der Welt auch in diesem Jahr wieder gerecht. Traditioneller Auftakt der „Wiesn“ bildete traditionell der Fassanstich im größten Festzelt – dem Schottenhamel.

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Das bundesweit live im Fernsehen übertragene Event war nicht nur der Startschuss für das zweiwöchige Fest auf der Münchner Theresienwiese. Es war auch die erste Bewährungsprobe für das im Zelt installierte Beschallungssystem. „Wenn ‚o’zapft’ wird, wollen das die rund 10 000 Zeltbesucher unmittelbar mitbekommen“, sagt Michael Wittenzellner, Chef von StereoMike Veranstaltungstechnik. Bereits im sechsten Jahr in Folge war das Straubinger Unternehmen mit Planung und Umsetzung des Beschallungssystems betraut. Der Anstich war für Wittenzellner der Auftakt einer ganz besonderen Herausforderung: „In diesen zwei Wochen werden an das Beschallungssystem extrem hohe Anforderungen gestellt. Zum Einen musste der Sound im ganzen Zelt homogen und zugleich druckvoll sein; auf der anderen Seite durften die vom Münchner Kreisverwaltungsreferat vorgeschriebenen Dezibel nicht überschritten werden: tagsüber waren 85 dB das Limit, ab 18 Uhr durfte der Sound 90 dB nicht überschreiten.“

Dynacord Oktoberfest 2014_3 Wie in den Vorjahren vertraute Wittenzellner und sein Team erneut auf Technik von Dynacord: Rechts und links des großen Hauptschiffs kamen jeweils vier Cobra-4-Tops und drei Cobra-Subs als Line-Arrays zum Einsatz; Als Zonenbeschallung für die Seitenschiffe dienten 14 gleichmäßig im Zelt verteilte Dynacord CXM 15 Lautsprecher. 16 Dynacord D8-Lautsprecher sowie zwölf Electro-Voice ZX1 und sechs Electro-Voice EVID 4.2 sicherten die Beschallung für die vorreservierten Boxen und den Freiluft-Biergarten. Für den Systemantrieb sorgten 16 Dynacord LX3000-Verstärker. Vier Dynacord DSP 244 sowie eine NetMax N8000 Digital Matrix mit 24 Ausspielwegen für Lautsprecher, Notfallmikrofone und Medien kamen als Controller zum Einsatz.

Michael Wittenzellners Fazit fällt gut aus: „Gerade bei der Lautstärkenbegrenzung braucht man ein ordentliches Beschallungssystem. Denn ein richtig gutes System macht auch mit der vorgeschriebenen Pegel-Begrenzung richtig Druck, das ist uns gelungen.“ Deshalb konnte sich Wittenzellner über viel positives Feedback freuen: „Der Kunde, die Besucher und die Musiker – alle waren zufrieden. Selbst vom Kreisverwaltungsreferat bekamen wir Lob: Das Schottenhamel-Zelt sei das einzige Zelt gewesen, das die Beschallung ohne Lautstärkeüberschreitungen realisiert hätte.“

 

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Eine Kuriosität am Rande bildete die Beschallung der Damentoilette. Wenn die übliche Warteschlange zum `Stillen Örtchen´ zu lang wurde, verwandelte Wittenzellner das stille in ein eher lautes Örtchen. Der Grund hierfür: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Damen die Kabinen viel schneller verlassen wenn dort der Schallpegel zu hoch zum Telefonieren ist. Dieser Trick funktionierte, die Warteschlange wurde daraufhin regelmäßig schnell kürzer.“, fügt Wittenzellner schmunzelnd hinzu.

info: www.dynacord.de

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