Tannoy VQ und Lab.gruppen PLM in der Ballei-Sporthalle

In der Ballei-Sporthalle, ein kommunale Einrichtung der Stadt Neckarsulm, wo Handball und andere Sportarten betrieben werden, wurde die PA und das Beschallungssystem erneuert. Es wurde ein System basierend auf Komponenten der TC Group ausgewählt und zwar Tannoy VQ-Lautsprecher und Lab.gruppen PLM-Verstärker. Das System wurde von dem lokalen Proaudio-, HiFi- und Beschallungsspezialisten Joe Ritter und seiner Firma Ritter Medientechnik, ansässig in Heilbronn, wenige Kilometer von der Installation entfernt, spezifiziert.

RS9551_IMG_2128-lprNeckarsulm ist eine kleine Stadt mit unter 30.000 Einwohnern, in der Nähe von Stuttgart, im Bundesland Baden-Würtemberg. In der Stadt ist einen große Audi-Fabrik und auch die Heimat der Lebensmittelkette Lidl. Die Region stand vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert unter der Herrschaft des deutschen Ritterordens, welcher sein Territorium in Verwaltungsbezirke aufteilte, die Ballei genannt wurden und genau daher stammt auch der Name der Sporthalle.

Ritter Medientechnik wurde letztes Jahr von den Verantwortlichen der Ballei-Sporthalle beauftragt, das betagte PA-System zu überarbeiten. Joe Ritter dazu: „Das vorhandene System war wirklich sehr alt und es wurde schon zuvor einige Male überarbeitet und so kam ich zum Schluss, dass ein weiteres Upgrade kein Sinn mehr macht. Es begann die Angebotsphase und ich war dort im Wettbewerb mit einem anderen lokalen Händler, der Produkte eines anderen Herstellers vertreibt und anbot.“

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Ritter ist schon seit langem ein Anwender und Verfechter von Tannoy-Lautsprechern in der HiFi-Abteilung seines Unternehmens und war der Auffassung, dass der Koaxialtreiber von Tannoy, mit seinem Konzept den Schall von einem Punkt aus abzugeben, ideal für den Einsatz in der Ballei–Sporthalle geeignet wäre. „Die Alternative wäre ein Line-Array des anderen Herstellers gewesen aber das machte in der Ballei-Sporthalle keinen Sinn, denn die Halle ist nicht sehr groß und somit auch nicht die erforderliche Distanz gegeben. Zudem ist ein Line-Array auch nicht für jede Anwendung wirklich geeignet – anders als viele Leute heute immer meinen. In diesem Fall war das System von Tannoy die bessere Lösung. Die vertikale Abstrahlung bei einem Line-Array ist sehr schmal aber was wir hier brauchten war genau das Gegenteil. Mit einem 100-Grad Tannoy-Koaxialsystem lässt sich ein sehr großer Bereich abdecken und zwar sowohl die Haupthalle als auch die Zuschauerplätze und das sehr gleichmäßig, ohne auf Fill-Ins zurückgreifen zu müssen. Der Point-Source-Ansatz der Lautsprecher war hier optimal und hatte zum Ergebnis, dass man sowohl Musik als auch Sprache sehr gleichmäßig in der gesamten Halle wahrnimmt.“

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Letztendlich wurden sechs Tannoy VQ100-Lautsprecher, in Gruppen von je zwei, eingesetzt, zusammen mit vier VSX18DR Subwoofern, die in der Hall verteilt aufgestellt wurden. Ritter ergänzte hierzu noch: „Wir nutzen sechs VQ-Boxen, weil sich die Sporthalle auch in drei Sektionen aufteilen lässt. Die Aufteilung wird über Vorhänge, die bei Bedarf heruntergelassen werden, realisiert, um so z. B. für den Schulsport verschiedene Sportarten parallel zu betreiben. In jeder Sektion wurden die VQs Back-to-Back aufgestellt, wobei eine dabei das Handballspielfeld abdeckt und die andere die Zuschauer.“

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Ritter hat ebenfalls eine lange Erfahrung im Einsatz von Lab.gruppen-Verstärkern, wobei er besonders auf die Zuverlässigkeit verweist. Er kontaktierte den lokalen TC Group Sales Manager Markus Portsworsnick, um abzustimmen, welchen speziellen Typ er einsetzen kann und Portsworsnick schlug die PLM-Serie vor, speziell drei Verstärker des Typs PLM 10000Q, mit integriertem Lake DSP-Processing. „Das Lake-Processing wird beim Kunden aber gar nicht genutzt. Ich habe alles über die Tannoy-Presets nach Fertigstellung der Installation eingestellt und wenn man weiß, wie man das macht, ist dies auch wirklich sehr einfach.“, erläuterte Ritter noch.

Das gesamte Signal-Routing und Management der Ballei-Halle wird über ein Peavey Media Matrix System durchgeführt. Die Anwender in der Halle nutzen ein Peavey MX16, um festzulegen, welche der drei Sektionen in der Halle aktiv sind, wie sie angesteuert werden und ob die Subwoofer in den Sektionen ein- oder ausgeschaltet sein sollen.

Die Einfachheit des gesamten Systems wurde von den Anwendern in der Ballei-Sporthalle besonders gelobt. Ritter ergänzte hierzu: „Es ist ein großartiges System und jeder liebt es damit zu arbeiten. Es ist einfach ein Laptop anzuschließen um Musik in der Halle einzuspielen, es ist zuverlässig und zudem klingt es einfach auch großartig.“

Infos:

www.tannoy.com

www.labgruppen.com

www.lakeprocessing.com

www.whiteacoustics.com

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