ELE Tokyo glänzt mit Chauvet Professional

Tokio ist schon tagsüber ziemlich hektisch, doch besonders wenn die Sonne untergeht, hat diese Stadt eine einzigartige Intensität. In der japanischen Hauptstadt läuft in der Nacht „die Zeit in seiner eigenen speziellen Art und Weise ab„, schrieb der Romancier Haruki Murakami, und tausende, mit tanzwütigen Personen gefüllte Clubs unterstützen diese Aussage. Aus diesem Neon-Nachtleben hervorzustechen ist für eine neue Location keine einfache Aufgabe, aber ELE Tokyo bewältigte diese Herausforderung mit Bravour, auch dank der Split-Beams, intensiven Strobes und außergewöhnlichen Pixel-Map-Effekten von CHAUVET Professional, die von dem Lighting Designer Michael Meacham von iDesign Productions (Miami, FL) auf eine atemberaubende Art und Weise eingesetzt werden.

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„Ich entwarf die Beleuchtung so, dass sie zu einem Teil der Architektur des Clubs wurde“, sagte Meacham. „Die Ausmaße der Location sind einzigartig – es handelt sich nicht um ein typisch symmetrisches Quadrat oder Rechteck; und unser Lichtdesign nutzt diese besonderen Formen“.

„Aber auch wenn wir Akzente auf die architektonischen Merkmale des Clubs gesetzt haben, um einen hauch von Eleganz zu vermitteln,  wurden auch Szenen im EDM-Festival-Look realisiert“, fährt er fort. „Zum Beispiel habe wirklich Spaß bei der Gestaltung der Mini-Festival-Bühne gahabt, mit dem großen DJ-Pult, Video-Panel-Kulissen und Video-Staircase-Risers auf beiden Seiten.“

Meacham’s Equipment im ELE schließt 16 Rogue R1 Beams ein, zwei Legend 412Z Wash und sechs Strike 882 Strobe Panels (“die perfekten Blinder für das Club-Environment”) von CHAUVET Professional, wie spezifisch angefertigte 14mm Pitch LED Bars, 10mm LED Stair Risers und 6mm LED Tiles. Dies alles wird von einer GrandMA Playback/Programming Wing gesteuert.

Besonders der Rogue R1 Beam hat alle Erwartungen des ELE übertroffe. „Wir sahen diese Scheinwerfer auf der InfoComm in Las Vegas,“ sagt der LD, „und waren sehr beeindruckt von deren Fähigkeiten, auch im Set-Up für das Kongresszentrum. Sobald sie im ELE installiert wurden, waren wir überwältigt von ihrer Intensität. Eine Sache ist es, diese Scheinwerfer in einem großen Raum zu sehen, eine andere, zu sehen, wie gut sie in einem kleineren Setting funktionieren. Als wir die Rogue Scheinwerfer zum erstem mal im ELE einschalteten, haben wir uns alle mit einem großen Lächeln im Gesicht angesehen.“

Pixel Mapping spielte eine Schlüsselrolle beim Lichtdesign des Clubs. „Scott Chmielewski und das DMD S7 Studio Team wurden brillant mit dem komplizierten Patching und UV-Mapping für die Medienserver fertig“, sagte Meacham. „Es gibt mehr als tausend gepixelte LED-Strips im Club. Der ELE benötigte wirklich eine Menge von Mapping, um die architektonischen Besonderheiten wie Kolonnen, Deckenöffnungen, Treppen und die Videowand hinter dem DJ-Pult zu vereinheitlichen. Während all diese Bereiche individuelle Outputs haben, kann das Video entweder unabhängig oder nahtlos als ein einziges Bild laufen.“

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Das ELE Projekt wurde verabschiedet nachdem die Clubbesitzer bis Miami gereist waren um das Werk von Meacham im E11EVEN zu begutachten, wo ebenso wie jetzt im ELE eine rundes Deckendesign die Hauptrolle spielt. „Sie waren von der Idee für diesen Club begeistert,“ erzählt der LD, „aber papanische Kunden wollen halt immer eine Probe des Konzepts sehen, bevor sie etwas unterzeichnen, also kamen sie nach Florida.“

Wenn das nächste Mal papanische Kunden sehen wollen was dieser LD mit Pixel Mapping und einem starken Split Beam Moving Fixture wie dem Rogue R1 aus und auf einer Decke machen kann, müssen sie nun nicht mehr so weit reisen. Das Risultat kann man immer im ELE bewundern, einer der strahlendsten Schmuckstücke der Nachtszene Tokios.

info: www.chauvetprofessional.com

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