Miley Cyrus mit Sennheiser Digital 9000 auf Bangerz Tour

Miley Cyrus ist derzeit mit ihrem vierten – und wohl kontroversesten Album – „Bangerz“ auf Tour. Nachdem sie ihr früheres Disney-Image endgültig hinter sich gelassen hat, feiert sie nun weltweit mit provokanten Auftritten und ihrer ganz eigenen Mischung aus Pop, HipHop, Funk, Country, R&B und Dance Erfolge. Klar, dass Miley Cyrus auch mit ihrer aktuellen Welttournee neue Maßstäbe setzt. Ob ein überdimensionaler Hot Dog, tanzende Kuscheltiere und Cartoon-Figuren oder gewagte Kostüme – auf der Bangerz Tour beweist Miley Cyrus mit viel Energie und Selbstironie, dass sie den Ruf als „dynamischste Entertainerin ihrer Generation“ (Time Magazine) völlig zu Recht innehat. Für den perfekten Sound sorgt das neue Mikrofonsystem Digital 9000 von Sennheiser, mit dem Miley Cyrus zum ersten Mal auf der Bühne steht.

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Miley Cyrus mag zwar ihr Image und ihren Musikstil grundlegend verändert haben, ihrem Audioteam aber hält sie die Treue – Monitortechniker Vish Wadi und FoH-Techniker Paul David Hager arbeiten seit vielen Jahren mit Miley Cyrus zusammen.

Vish Wadi berichtet: „Bisher stand Miley mit dem drahtlosen Gesangsmikrofon SKM 5200 mit 5235-Kapsel auf der Bühne. Eine Super-Kombination für sie, sehr robust und toll im Klang. Paul [Hager] und ich wollten auf dieser Tour aber unbedingt das neue Digitalsystem ausprobieren. Das haben wir getan und sind begeistert von der Soundqualität und der herausragenden HF-Leistung. Deshalb singt Miley auf dieser Tour mit einem Handsender SKM 9000 kombiniert mit einer MD 9235-Kapsel – und klingt fantastisch!“

Den entscheidenden Impuls, auf das Digitalsystem umzusteigen, lieferte FoH-Engineer Paul David Hager, so Vish Wadi. „Paul verwendet digitale Outputs und wollte den Workflow deshalb gerne ganz auf digital umstellen, während ich bisher immer nur mit analogen Outputs gearbeitet habe. Ich war immer der Meinung, dass analoge Systeme beim Monitoring von Vorteil sind, besonders bei den In-Ears. Jetzt konnte ich mit eigenen Ohren hören, wie sich die gesamte Audioqualität verbessert hat. Der zweite große Vorteil ist, dass uns Digital 9000 die Arbeit auf der Tour sehr erleichtert, was Systemeinrichtung und Betrieb angeht. Allein schon der Frequenz-Scanner spart viel Zeit. Nachdem ich mich ein bisschen eingefuchst hatte, habe ich schnell gemerkt, wie wunderbar man damit arbeiten kann.“

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Paul David Hager hebt die vollkommen unkomprimierte Digitalübertragung des Systems hervor: „Man hört den Unterschied sofort. Der Sound ist viel natürlicher ohne den Kompander von analogen Wireless-Systemen. Das 9000er System hat nicht diesen typischen Drahtlosklang. Es klingt eher wie ein drahtgebundenes Mikrofon. Außerdem schafft es spielend auch große Distanzen ohne Dropouts. Ein Riesenvorteil für uns, denn auf dieser Tour tritt Miley in Arenen und auf sehr großen Bühnen auf. Dank der AES-Ausgänge kann ich vom Empfänger direkt auf das Mischpult gehen und habe ein ganz sauberes Signal. Es gibt keinen Qualitätsverlust, da wir keine externen Wandler dazwischenschalten müssen.“

„Es vereinfacht unsere Arbeitsabläufe enorm“, führt Hager fort. „Miley und ihre Background-Sängerinnen klingen dank des neuen Systems so viel besser und natürlicher, da brauche ich während der Konzerte kaum nachzuregeln. Positiv ist auch, dass wir so viele Mikrofonkapseln zur Auswahl haben, aus denen wir die perfekte für Mileys Stimme auswählen konnten.“ Er ergänzt: „Ok, es gibt auch einen Nachteil: Seit wir mit Digital 9000 arbeiten, sind wir total verwöhnt! Es dürfte schwierig werden, jemals wieder mit einem anderen Drahtlossystem zu arbeiten.“

Beide Tontechniker blicken bereits auf eine lange, erfolgreiche Zusammenarbeit mit Sennheiser zurück: FoH-Engineer Paul David Hager arbeitet seit seiner Tour mit den Goo Goo Dolls im Jahr 2005 mit dem Audiospezialisten zusammen, Monitor-Engineer Vish Wadi sogar noch länger: „Mein erster Kontakt mit Sennheiser war 1997. Damals war ich auf der Suche nach einem passenden Mikrofon für Mariah Carey“, erinnert sich Wadi. „Ich wurde bei meiner Recherche schnell auf die 5000er Serie aufmerksam und kontaktierte Greg Beebe (Anmerk. der Red.: heute Geschäftsführer des Sennheiser-US-Tochterunternehmens SEC). Er half mir sofort weiter und wir sind Freunde geworden. Einige Jahre später brauchte ich ein Mikrofon für Sting und wieder war Sennheiser das einzige Unternehmen, das sofort auf unsere Anfrage reagierte und sogar bei der Produktentwicklung mit mir zusammengearbeitet hat. Das Ergebnis dieser engen Zusammenarbeit war das Kondensatormikrofon e 865. Seitdem habe ich auf Tour immer wieder Sennheiser-Mikrofone getestet und meine Einschätzung dazu gegeben.”

info: www.sennheiser.com

 

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