The Voice of Switzerland mit Digico

technology and production zürich ag (tpc), das im Auftrag von SRF auch die zweite Staffel von „The Voice of Switzerland“ produzierte, setzte erneut auf DIGICO und Waves für die Beschallung und das Monitoring.

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Neben den beiden Pulten SD 10 und SD 10/24 aus dem eigenen Pool, kam auch ein SD5 welches von Auviso gemietet wurde zum Einsatz. Marc Huber verwaltete auf diesem die diversen Submixes für das Personal-Monitoring der 13-Köpfigen Live-Band, alle In-Ear Mixes der Protagonisten, sowie Gast Acts. Dazu kam noch, dass jeder Musiker ein eigenes TB-Mikrofon mit Fussschalter für eine eigene Band- Partyline hatte.

Am FOH entschied man sich, aufgrund der hohen Kanalanzahl von beinah 90 Inputs alleine für Band und Vocals, wie auch hinsichtlich eines besseren Handlings der Snapshots wie bereits bei der ersten Staffel, für eine Trennung von Musik und Sprachbeschallung. Dementsprechend mischte Balz Luginbühl die Darbietungen auf dem SD 10 inkl. dem Waves Plug-In Server vor und schickte anschliessend das Stereo Signal zum SD 10/24 von Roger Romang, der für die Saalbeschallung verantwortlich war.

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Diese konsequente Trennung im Beschallungskonzept, wie auch der Einsatz des WNS Plug-Ins von Waves in der Sprache, ermöglichten einen satten und „trockenen“ Sprachpegel in der Bodenseearena, was unteranderem zugleich für den Finalmix von Gerold Kern im Übertragungs-Wagen enorm hilfreich war. Für den Musikmix des TV-Sendetons, setzte der Tonmeister Andreas Weiss praktisch komplett auf die Plug-Ins von Waves, welche er über ein MGO-Interface des Digigrid Systems an das Stagetec Pult eingebunden hat. Somit hatte er mit gesamthaft 128 I/O über MADI die Möglichkeit, schon im voraus in jeden Kanal ein Rack zu inserten, und musste sich keine Gedanken über Latenz machen. Auch Snapshots wurden rege benutzt, da über die ganze Produktionszeit mit Blinds, Battles, Knockouts und Live-Shows etwa über 160 Performances zusammenkamen.

info: www.tonspur.ch

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