Opus – Deutscher Bühnenpreis 2014

Während der Prolight + Sound 2014 wird der Opus – Deutscher Bühnenpreis an zwei Personen verliehen. Der aus Österreich stammende Bühnenbildner Erich Wonder erhält den Preis für sein Lebenswerk. In der Kategorie Technische Realisation wird der Opus posthum an Mark Fisher für die Realisation von „The Wall 2013“ verliehen. Ebenso geht der „Ehrenpreis der Jury“ an den 2013 verstorbenen britischen Bühnendesigner. Der Opus wird am 12. März 2014 um 18:30 in Halle 5.0 auf der Prolight + Sound verliehen.

Theatralische Kunstwerke, seien es nun Konzerte, Opern oder das Schauspiel, zeigen ihre Wirkung immer auch durch das Zusammenspiel vieler verschiedener Elemente. Wie wichtig das visuelle Element und die Strukturierung des Raums, sei es der Theaterbühne oder eines großes Stadiums, ist, dies zeigen auf eindrucksvolle Weise die Preisträger des Opus – Deutscher Bühnenpreis 2014. Beide Preisträger prägen auf ihre Weise das breite Tätigkeitsspektrum der Bühnenausstattung. Auf der einen Seite stehen bei dem Österreicher Erich Wonder mehrheitlich Theater- und Operninszenierungen im Mittelpunkt. Der Brite Mark Fisher hat hingegen als innovativer Bühnendesigner für Rock- und Popstars sowie Großveranstaltungen jeglicher Art Maßstäbe gesetzt.

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Der Bühnenbildner Erich Wonder wird mit dem Opus – Deutscher Bühnenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Er erhält diese Auszeichnung für seine jahrelange Arbeit, die durch innovative und beeindruckende Inszenierungen besticht. Wonder hat während seiner Karriere an allen wichtigen deutschsprachigen Theatern gearbeitet. Er arbeitete mit vielen bekannten Regisseuren zusammen, darunter Heiner Müller, Claus Peymann, Hans Neuenfels oder Heiner Goebbels. Erich Wonder ist auch bekannt für seine Ausstellungen und Performances unter anderem mit Heiner Goebbels während der documenta 8. Schon früh in seiner Karriere vermittelt er in Lehrtätigkeiten sein Wissen an den Nachwuchs. Seit 1985 ist er Professor an der Akademie der bildenden Künste Wien und leitet die Meisterschule für Szenographie.

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Mark Fisher
erhält den Opus in der Kategorie Technische Realisation für „The Wall 2013“ und gleichzeitig den Ehrenpreis der Jury posthum. Der 2013 verstorbene Bühnendesigner setzte während seiner Karriere Maßstäbe in der Realisation von großen Rock- und Popevents sowie sportlichen Großveranstaltungen. Der aus der Architektur kommende Fisher arbeitete 1978 zum ersten Mal mit Pink Floyd zusammen und betreute unter anderem die erste Version von „The Wall“. Weltstars wie Madonna, die Rolling Stones und seit Jahren schon U2 (zuletzt mit der 360° Tour) setzten auf sein Gespür für große Bühneninszenierungen. Auch bei großen Events konnte Fisher riesige Stadien mit funktionierenden Bilderwelten füllen – zuletzt bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London 2012. Den Preis nimmt Mark Fishers enger Vertrauter Ray Winkler entgegen.

Mit dem Opus – Deutscher Bühnenpreis würdigt die Jury von Branchenexperten aus Wirtschaft, Verbänden, der Messe Frankfurt sowie Fachjournalisten der wichtigsten Fachpublikationen, neue, herausragende Ansätze des kreativen Technikeinsatzes. Getragen wird der nicht-dotierte Ehrenpreis vom Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik (VPLT), dem Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) und der Messe Frankfurt GmbH.

Die Preisverleihung findet während der Prolight + Sound am 12. März 2014 statt.

info: www.prolight-sound.com

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