Klassik-Highlight in Debrecen mit Stardirigent Kobayashi

In der Főnix Hall im ungarischen Debrecen fand kürzlich ein musikalisches Großereignis statt: Das Kodály Philharmonic Orchestra, der Kodály Choir Debrecen und Studenten der Fakultät für Musik der Universität Debrecen präsentierten unter der Leitung des weltberühmten japanischen Dirigenten Ken-Ichiro Kobayashi Gustav Mahlers 2. Symphonie. Insgesamt standen während der Produktion mehr als 240 Musiker gleichzeitig auf der Bühne.

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Für die tontechnische Umsetzung des Events engagierten die Veranstalter das Unternehmen Pro Music Hungary aus Debrecen. Für die Beschallung kam ein DYNACORD COBRA-4 Line Array zum Einsatz, das größte Concert Sound System seiner Art in Ungarn. Zsolt Nagy, Sound System Engineer und Inhaber von Pro Music Hungary: „Aufgrund der Größe der Halle war die Veranstaltung für uns akustisch durchaus eine Herausforderung. Unser Ziel war es, dem Publikum trotz des großen Systems den naturgetreuen klanglichen Eindruck eines akustischen Orchesters zu vermitteln. Die Lautsprecher-Arrays wurden deshalb in drei Cluster aufgeteilt, die unterschiedlich entzerrt wurden. Außerdem mussten wir darauf achten, mit den Subwoofern so wenig wie möglich die Bühne in Schwingung zu versetzten.“

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Für diese Zwecke leistete der Electro-Voice N8000 NetMax-Controller einmal mehr wertvolle Dienste: Signalverarbeitung, Entzerrung der Arrays und Analog-Digital-Wandlung. Danach wurde das Signal über AES/EBU an die RCM-26 Module der Verstärker geschickt, in denen FIR-Filter für das Lautsprecher-Processing zum Einsatz kamen. „Um eine Einstreuung der Bässe in Richtung Bühne zu verhindern, wählten wir ein Cardioid-Setup mit 16 COBRA PWH in L-C-R Konfiguration sowie weiteren acht COBRA PWH-Subwoofern dahinter“, sagt Nagy über die Produktion.

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Am Front-Truss über der Bühne wurden links und rechts je acht COBRA-4 Lautsprecherelemente geflogen. Als Near-Fills für die Zuhörer vorne in der Mitte dienten zwei Madras M15 Aktivboxen. Kontrolliert wurde das System über zwei Laptops: Einer davon war über ein CAT5-Kabel mit dem N8000 NetMax-Controller verbunden und fungierte als Host-Rechner; der andere war drahtlos über einen Router an den Host angebunden. „So konnten wir uns mit dem zweiten Laptop frei in der Halle bewegen, um unsere Messungen und Setups zu machen“, so Nagy. Für den Antrieb der Beschallungsanlage sorgten Endstufen der PowerH Serie von DYNACORD sowie Tour Grade Endstufen von Electro-Voice. Des Weiteren steuerten auch EV-Mikrofone ihren Beitrag zum guten Gelingen dieses Premium-Konzertes bei: rund 50 Stück kamen auf der Bühne zum Einsatz, darunter 20 RE510, zwölf N/D468 und 8 RE200.

Info: www.dynacord.com

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