Q-Sys Designer 3.1 mit Telefon/VoIP-Optionen

Die Version 3.1 der Planungs- und Steuer-Software für die Q-Sys-Plattform erweitert das System um Voice-over-IP-Funktionalität und Schnittstellenbereitstellung für IP PBX und analoge Telefonsysteme über FXO-Gateways von Drittanbietern. Nach installiertem Update lassen sich Anrufe in das Q-Sys routen, bzw. lässt sich Q-Sys Audio mit externen Telefonleitungen verbinden und so die schon existierenden Konferenzfunktionalitäten der Q-Sys-Plattform erweitern.

Joe Peavey, Q-Sys-Produktmanager bei QSC  kommentiert dazu: „Die Idee bei Q-Sys war, eine integrierte Systemplattform auf Basis einer erschwinglichen Standard-Intel®-Architektur zu einem Bruchteil des Preises einer kundenspezifischen Lösung, bzw. Chip-Satzes zu schaffen und das aktuelle Upgrade folgt genau dieser Philosophie. Sicher gibt es einzelne Schnittstellengeräte zur Anbindung von analogen Telefonleitungen an digitale Konferenzsysteme im Markt, aber diese sind sehr kostenintensiv, speziell wenn es darauf ankommt, viele aktive Leitungen gleichzeitig anzubinden. Das kann schnell viele Tausend US-Dollar kosten.“

„Im Gegensatz dazu erlaubt das Q-Sys Designer 3.1 Update eine einfache Anbindung von IP PBX mit Q-Sys und um analoge Telefonleitungen mit anzubinden, ist lediglich ein FXO-Gateway erforderlich. Es gibt sicherlich auch hochwertige und teure Mehrkanallösungen in diesem Segment aber die Preise beginnen schon bei 50 Dollar für eine Einkanal-Box und Mehrkanallösungen sind auch sehr erschwinglich. Das ist auch der Fall, weil VoIP-Technologie ein internationaler Standard ist und es keine Notwendigkeit gibt, für die nationalen Telefonnetze, speziell zertifizierte Geräte einsetzen zu müssen. Und das Beste dabei ist noch, dass das Q-Sys-Update selbst zudem kostenlos ist.“ 

Weitere bemerkenswerte Eigenschaften des Version 3.1 Upgrades sind:

• Option für Anwender Ansagen über die Einwahl von einem Telefon, nach Eingabe von User PIN und Ansagenzugriffs-Code, aufzunehmen und dann anschließend die Wiedergabe der Nachricht über das Q-Sys-gesteuerte Netzwerk zu starten.

• Die Möglichkeit für Planer eine Hierarchie von Codecs für das VoIP-System festzulegen. Das System versucht immer den hochwertigsten Codec zu nutzen und Anwender können die Reihenfolge in welche Codecs mit geringerer Qualität zur Anwendung kommen, wenn höherwertige Codecs nicht bereitstehen, selber festlegen.

• Über eine erweiterte Grafikunterstützung für Tasten und andere Bedienelemente werden Statusmeldungen in grafischer und Textform geboten und das mit Unterstützung von Farben, Smilies, Hackenmarkierungen, Kreuzen usw.

• Umfangreichere Kontrolle über individuelle UCIs ((User Control Interfaces, eingeschlossen QSC Touch-Screen Controllers, iPads und iPhones oder Windows-Laptops). Dies schließt die Möglichkeit ein, dass der Administrator bestimmte UCIs sperren kann, z. B. wenn eine Veranstaltung begonnen hat und es keine Notwendigkeit mehr gibt,  Änderungen vorzunehmen.

• Verbesserungen in der Zuverlässigkeit und den Möglichkeiten des URL Stream Receivers, welcher nun unter Namen Media Stream Receiver bekannt ist. Q-Sys Cores (250i, 500i) unterstützen nun bis zu 16 gleichzeitige Audiokanäle von einem Mediaplayer und die größeren Cores (ab Core 1000 aufwärts) unterstützen sogar bis zu 32 gleichzeitiger Kanäle.

In Kombination mit dem Acoustic Echo Cancellation (AEC) Algorithmus, der im letzten größeren Update neu hinzugekommen ist, wird die neue Version 3.1 zu einer leistungsfähigeren und kosteneffizienteren Lösung für Sitzungssäle und anderen Konferenzapplikationen. Joe Peavey „Unsere Anwender lieben AEC aber das Erste was alle im letzten Jahr sagten war: wann kann ich ein Telefon am System anschließen?. Die Antwort dazu ist: wenn sie nun die Version 3.1 installiert haben.“ 

Info: qsc.com

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