Frankfurt 08 (part I)

Pro Light & Sound, Fachmesse für Produkte der Veranstaltungs- und Kommunikationstechnik, AV-Produktion und Entertainment und MusikMesse, Fachmesse für Musikinstrumente: Hier findet man Hersteller und Besucher aus der ganzen Welt. Fügt man nun 4 oder 5 große Bühnen hinzu, verteilt auf die enorme Fläche der Messe (und es werden noch weitere Hallen hinzugebaut! Anm.d.Red.), und ein Personenmeer das sich durch Gänge und Stände schiebt mit der Hoffnung bloß keine Gitarre oder Mixer zu verpassen, hat man eine Idee davon was die Frankfurter Messe ist.

Wer dort gewesen ist, fühlt sicher noch Schmerzen in den Beinen. Doch auch wenn völlig erschöpft, plant man schon (mit einem verträumten Lächeln auf den Lippen) die Reise zur Messe des nächsten Jahres.

Eine Messe die einfach funktioniert und jedes Jahr (entgegen sämtliche negative Meldungen aus dem Bereich der Musik und dem Showbiz) Fachleute, Musiker und Techniker miteinander vereint.
Auch in diesem Jahr wieder Rekordzahlen: 112.000 Teilnehmer mit Besuchern und Ausstellern aus 126 Ländern, ein Zuwachs von 4% (im Vorjahr 107.000).

Dann schauen wir uns mal an was es an neuen Produkten gab, viele waren wirklich sehr interessant und sind mit ZioGiorgio-Exklusiv-Filmbeiträgen ausgestattet:

Eine der sicherlich faszinierendsten Neuheiten der diesjährigen PL&S war die Präsentation des lang erwarteten Line Arrays von Turbosound. Unter den „Großen“ der weltweiten Beschallungsindustrie war Turbosound das einzige Unternehmen ohne Wave-Guide im Katalog geblieben.
Man könnte darüber diskutieren ob es sich eigentlich um ein Line Array handelt, wenn man sich mal die Vielseitigkeit des Projekts anschaut. Hauptsache ist das jetzt offiziell das Zauberwort „Line“ aufgetaucht ist.
Für eine Verleihfirma könnte dies recht praktisch sein: Brauchen Sie ein Line Array? Hier ist es!…Wollen Sie ein traditionelles P.A.-System? Bitteschön! Auf jeden Fall erwartet man von Turbosound ein Top-Produkt, und bisher habe ich nur gutes gehört!

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Flex Array ist ein Mittelklasse Beschallungssystem, welches Elemente von Turbosounds patentiertem Punkt-Strahler System mit ausgereifter Linien-Quellen Technologie kombiniert. Das Resultat ist ein vielfältig einsetzbarer ‚one-box-fits-all‘ Lautsprecher, der für sehr unterschiedliche Räume geeignet ist. Durch die Veränderung der Orientierung des Gehäuses kann derselbe Lautsprecher entweder als Punktquelle oder als Linienquelle betrieben werden. Möglich wird dies durch die Drehbarkeit des Mittel-/Hochton-Waveguides.


Flex Array wurde von Grund auf neu entwickelt. Zum Einsatz kommen die Erfahrungen aus der Entwicklung des Turbosound Polyhorns und dessen Ablegers, dem patentierten Dendritic Horn.
Letzteres formt ein Linienquellen-Element mit hoher Directivität und der typischen Klarheit und Definition von Turbosound. Zur Optimierung des Handlings und des Transports werden ausschließlich Neodymium-Treiber eingesetzt.

Flex Array ist frei skalierbar. Die Rigging Hardware ohne externe Teile ist fest an der Box. Somit ist ein schnelles ‚in die Luft‘ bringen des Arrays gewährleistet. Alternativ kommen einfache Befestigungsklammern oder Schwenkbügel zum Einsatz.

Der Flex Array Bass ist mit einem Hochleistungs 18“ Neodymium Chassis bestückt. Er kann mit den Tops geflogen oder als Ground-Stack genutzt werden. Flex Array ist alternativ in passiv oder aktiv erhältlich. Die digitally powered (DP) Versionen haben leichte Class D Endstufenblöcke integriert und bieten darüber hinaus Netzwerkfähigkeit und PC-Kontrolle. Dies macht Flex Array für mobile Anwendungen besonders interessant.

Für Festinstallationen ist die Serie Impact gedacht und baut auf die Erfolge der vor über zehn Jahren vorgestellten Impact 50 und Impact 80.
Die neue Impact Serie kommt in eleganten, modernen Spritzgussgehäusen. Diese sind wetterfest nach IP54 und können lackiert werden. Damit eignen sie sich ideal für Installationen in Bars, Cafés, Kirchen und allen sonstigen Anwendungen bei denen das Beschallungssystem so unaufdringlich und dezent wie möglich sein soll.

Die Impact Serie bietet eine einfache und praktische Lösung zur Wandbefestigung: Die elektrischen Anschlüsse sind in die Wandhalterung integriert. Die Halterungen können also schon fertig befestigt und elektrisch angeschlossen werden, bevor die Lautsprecher hängen. Sowohl die Impact 55T als auch die Impact 65T haben einen Transformator eingebaut. Beim Einsatz in 70V oder 100V Installationen können verschiedene Leistungsabgriffe eingestellt werde.

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Ein weiterer Hauptdarsteller der PL&S war ohne Zweifel die GrandMA2 von MA Lighting.

Basierend auf der langjährigen grandMA Erfahrung und der Nähe zu Designern, Programmierern und dem Markt wurden komplett neue, innovative Hardware-Lösungen entwickelt, die auf der renommierten grandMA Software aufbauen. Sie bieten bei optimierten Screenlayouts die gleiche Bedienweise sowie Kompatibilität mit der grandMA „Serie 1“ und unterstützen bereits alle zukünftigen Anforderungen an Licht- und Multimedia-Steuerungen. Nicht nur ein Pult, sondern eine ganze grandMA2 Serie – drei Pulte, die grandMA2 replay unit, das grandMA2 faderwing und der Nachfolger des MA NSPs die MA NPU (Network Processing Unit).

Also verschiedene Hardwarelösungen, aber mit nur einer Software die in einem einzigen Network
die Hardware-Komponenten miteinander verbindet.
Das Design der GrandMA2 ist vollkommen neu, aber die Programmierungsphilosophie und –Sprache ist die gleiche der Serie1. Weiterhin sind alle Kontrollfunktionen der Konsole über command line erreichbar.

Auch die Software kommt verbessert und leistungsfähiger, die Visualisierung ist neu, mit optimierten Farben.

Unter den Neuheiten auch eine größere Anzahl von DMX-Kanälen, bis zu 65,536 Parameter per Session, bis zu 32 mögliche Sessions, mit 200 Stationen für jede Session. Auch das User-Interface wurde verbessert, ein weiter Bildschirm steht zur Verfügung (in der Version „full-size“ sind es drei), und der Hard-Disk wurde eliminiert (nur flash memory).

Weltpremiere bei SGM. Der italienische Hersteller präsentierte die neue Serie Giotto 1500 .

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Mehr als eine neue Serie, kann man eher von einem raffinierten, innovativen und ausbaufähigen Modul-System sprechen. Je nach der erforderten Bühnengestaltung kann man das gleiche Gerät in einen Wash-, Spot-, Profile- oder revolutionären Digital-Scheinwerfer verwandeln (der erste MovingHead mit der Funktion eines digitalen Videoprojektors), dies mit Hilfe auswechselbarer Module mit den jeweiligen optischen Funktionen.

Der „Kopf“ des Gerätes kann drei der sieben erhältlichen Module aufnehmen (außer in der Konfiguration „Wash“, der max. zwei Module vorsieht):

• CMY, mit CMY-Farbmischsystem, linear CTO-Filter, DIMMER;
• SPOT, mit zwei modifizierbaren Gobo-Rädern, animation wheel und modifizierbaren Farbrädern (Konfiguration Spot);
• PROFILE, mit einem four-blade beam shaper, modifizierbarem Gobo-, und Farbrad (Konfiguration Profile);
• WASH, mit eingebautem twin-blade built-in beam shaper, Feldblende, Zoom, Frost und modifizierbarem Farbrad (Konfiguration WASH);
• DIGITAL, Grafik-Prozessor mit zwei gleichzeitigen Layern, erweiterbare und modifizierbare Bild- und Videobibliothek, zwei modifizierbare Farbräder mit 5 Farben (Konfiguration Digital);
• ZOOM FOCUS, mit Focus-Zoom, Shutter, Prismen, Zusatzlinse und linearem Frostfilter (Konfiguration Spot und Profile);
• ZOOM FOCUS DIGITAL, mit hochauflösendem, optischem Focus und Zoom, Dreh-Prisma Shutter und linearem Frostfilter (Konfiguration Digital).

Hat man die Module einmal montiert, werden sie von der Elektronik und Software des Gerätes erkannt und passen sich automatisch an.

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Ein besonderes Augenmerk auf die neu patentierte Technologie Giotto Digital mit seinen revolutionären Charakteristiken.
SGM hat es geschafft die Vorteile der digitalen Videoprojektion mit ihrer Erfahrung in der Herstellung von MovingHeads zu verbinden, die Dank ihrer hohen Lichtausbeute und Geschwindigkeit ein Standard bei Konzerten, im Theater und Fernsehen geworden sind
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Das spezielle optische System, gedacht für Anwendungen im Showbusiness, erlaubt dem
Giotto Digital 1500 Film-, Video- und Bildbeiträge mit den gleichen Charakteristiken eines Moving Heads zu proiezieren, was Lichtausbeute und Geschwindigkeit angeht.

Ganz in der Nähe des italienischen Herstellers SGM befand sich der Stand von Barco, die den neuen Digital-Projektor DML-1200 präsentierten.

Der DML-1200 ist zum einen ein klassisches Moving Light, das über das digitale Steuerprotokoll DMX-512 (serieller Daten-Bus mit 512 Kanälen) via Ethernet (ArtNet) angesteuert wird. Als Steckverbindungen kommen fünfpolige XLR-Buchsen und ein RJ-45 Anschluss im Sockel zum Einsatz. Die horizontale Drehbewegung des Armes (Pan) ist bis zu 540 Grad möglich, die vertikale Schwenkbewegung des Kopfes (Tilt) erreicht 270 Grad. Dabei ermöglicht der 58 kg schwere Multifunktionsscheinwerfer mit 80 Grad pro Sekunde eine recht schnelle und geräuscharme Bewegung, die mit einer Positionsgenauigkeit von 0,3 Grad angegeben wird.

Zum anderen, und das ist wirklich das Neue am DML-1200, ist die Möglichkeit des sekundenschnellen Wechsels zwischen den beiden Betriebsmodi Lighting-Mode und Video-Mode im Live-Betrieb.

Im Lighting-Mode bietet der DML-1200 einen Output, der dem eines 1.200-Watt-Moving-Lights entspricht. Die Farbeinheit ist mit einem superschnellen CMY plus CTO-Farbmischsystem ausgestattet, das Farbwechsel mit einer Geschwindigkeit von 0,2 Sekunden möglich macht. Das mechanische Dimmer-/Shuttersystem ermöglicht gleichmäßiges Dimmen und schnelle Blackouts. Die Optik bietet eine Zoom Range von 1,3:1 bis 4,4:4, wobei der Beam auf Weiten von 12 bis 48 Grad scharf gezogen werden kann.

Im Video-Mode liefert der DML-1200 ein geschlossenes DLP-System (Digital Light Processing) in Full-Color-Videoqualität mit einer Auflösung von 1.400 x 1.050 Pixel und 10.000 Lumen Output. Das Problem des Temperaturanstiegs wird über eine Kühlflüssigkeit geregelt, wodurch eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet wird.

Unter diesem Link findet man das offifizielle Demo des Produktes.

Die optischen Systeme des DML-1200 befinden sich in einem abgeschlossenen Körper, der Stabilität garantiert. Weiterhin ist dort eine neue und patentierte selbstreinigende Lösung integriert, die das Verschmutzen der Linsen vermeidet und Reinigungskosten spart. Vier 300-Watt-Osram-Projektionslampen (P-VIP, Quecksilber-Hochdrucklampen) garantieren eine Lebensdauer von ca. 1.000 Stunden, wobei alle das gleiche Bild zeigen können, allerdings auch individuell ansteuerbar sind.

Die von Barco entwickelte Steuereinheit »Media Wing« (PC mit Mediaserver und Touch-Screen) unterstützt den DML-1200, so dass Content während des Live-Einsatzes in kürzester Zeit in die Show eingebracht werden kann. Überdies ist es möglich, den Bildschirm der Media Wing z.B. als Vorschaumonitor für einen Regisseur einzusetzen, der dort den frisch eingestellten Content prüfen und anschließend zum Lichtpult senden kann. An eine Media Wing können bis zu 100 DML-1200 wie auch andere Projektoren oder LED-Designs angeschlossen werden. Die Kompatibilität zu den Protokollen aller Lichtpulte ist dabei gewährleistet.

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Einige Neuheiten auch bei der spanischen Firma D.A.S.

Die Serie Arco wird um den neuen Kompaktsubwoofer Arco 12 Sub angereichert.

Der Sub hat es in sich: ein neuer Speaker mit 12” 122S – Doppelspule, der Frequenzen bis zu 30Hz meistern kann. Die Doppelspulen-Konfiguration erlaubt die Wiedergabe beider Kanäle (links und rechts) mit einem einzelnen Lautsprecher, diese Trennung wird für die Satelliten beibehalten.

Das Gehäuse des Subs ist aus MDF, in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich und ist auch zur Wandmontage geeignet.
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Ein weiteres, interessantes Produkt ist der neue Super Sub LX-218, die stärkste Einheit für Bass-Frequenzen, die D.A.S. jemals entwickelt hat. Der LX-218 hat einen “long excursion” 18LX-Speaker, der mehr Power und weniger Verzerrungen und Leistungskompression verspricht.
Der LX-218A ist die Aktiv-Version mit einem 2200W-Verstärker, charakterisiert durch besondere Präzision und enormem Headroom. Der Verstärker ist ein Class-D der dritten Generation und nutzt ein Konvektionskühlungssystem.

Die Serie DR ist für die Beschallung von Lokalen mittlerer Größe vorgesehen und erweitert die Modelle DR-8, DR-108 und DR-108A, mit den bekannten Speakern B-8 und 8B, zusammen mit der neuen Hochfrequenz-Einheit M-26.

Die neue serie Mi, für die Beschallung von Lokalen kleinerer und mittlerer Größe, beinhaltet die Modelle Mi-112N, Mi-115N und Mi-215N. Alle Modelle sind mit den neuen Speakern der Serie „Mi“ ausgerüstet, mit einer 2,5”-Spule und den neuen Kompressionsdrivern
M-34 und M-44. Die Steckverbindungen sind Neutrik Speakon, parallel mit dem internen Crossover verbunden, mit einer ASC-Schutzvorrichtung der Elektronik.

Die neue Serie Pf besteht aus vier Modellen: Pf-115N, ein Zweiweg-System mit 15er Speaker zur Stativmontage; Pf-215N, ein System mit zwei Zweiwegboxen mit 15er Speakern und zwei 18”-Subwoofer; Pf-18F mit gefiltertem Ausgang für die Satellitenboxen; Pf-18, für Bi-Verstärkungssysteme. Alle Systeme setzen Lautsprecher der Serie P ein, mit 3-Zoll-Spule und den neuen Kompressionsdrivern M-34 und M-44.

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Link
hat auf der PL&S ihre erste Digital Snake vorgestellt: Ein komplett modulares Multi-Protocol-System.
Das DGlink digital audio distribution nutzt Analog/Digital-Kabel, Steckverbinder und Schaltkreise von Link, die ein wirklich modulares System der digitalen Verteilung bilden.
DGlink ist eine Digital Snake für den Live-Einsatz, gebaut mit einem Design traditioneller Stageboxen.
Grundidee war die Suche nach einer Lösung zum Ersatz oder Erweiterung traditioneller Distributionsmethoden (sowohl analog als auch digital) bei Live-Anwendungen, mit einem oder mehreren digitalen Standards via CAT5 und 6.

Das neue System DGlink beruht auf den folgenden Prinzipien:

• Es hat ein flexibles Kontrollkonzept, das vielfältige Industrie-Standard-Protokolle für den digitalen Signaltransport unterstützt..

• Eine enge Zusammenarbeit mit Herstellern von Konsolen, Verstärkern, Monitors und Speakern
um die bestmöglichsten Lösungen für die Verbindung von Multi-Signalen zu schaffen, robust und flexibel, für alle Anwendungen des Live-Entertainments und im Sektoren Broadcast

• Die Erhaltung eines Modul-Systems das die verschiedensten Konfigurationen für input/output
und 19”digital/analog-Paneels unterstützt

• Die Möglichkeit Komponenten in Custom Stage Boxes und Installations-Paneels einbauen zu können

• Bis zu 64 mic/line inputs und 64 line level outputs (foldback und drive sends)

• Remote-Kontrolle jeglicher Funktion der Stage Boxen, eingeschlossen Kontrolle der Phantom Power, Inversion der Polarität und Gain

• 48 kHz/24-bit
• Hat einen Extra-Daten-Kanal für bestimmte Konfigurationen (LAN standard)
• Ermöglicht optionale analog/digital HYBRID-Konfigurationen durch Nutzung von 12- oder 24-Kabelpaaren Link AES/EBU + 2 CAT6

Das Processing wird auf die ADC 8 Kanal-Karte, die DAC-Karte (digital-analog 8 Kanäle) und das Main-Board verteilt, in dem bis zu zwei Protocol-Modules Platz finden.
Die Digital Protocol Modules ermöglichen die gleichzeitige Nutzung von zwei verschiedenen digitalen Standards in einem einzigen System.
Dieselbe Karte wird für FOH-, Bühne- und für zusätzliche Outputs (REC) eingesetzt.
Beim Start-Up, fährt der Mikroprozessor automatisch die Karten ADC8 und DAC8 hoch.

Wie wir es von Proel nun schon seit längerem gewohnt sind, waren auch dieses Jahr wieder viele Neuheiten auf ihrem Stand zu sehen.

Das Modell HPD3400PFC verwendet eine digitale Verstärkerstufe, eine verbesserte Version der PWM-Technologie. Eine sehr hohe Sample-Frequenz ermöglicht Hochleistungen auf gesamter Bandbreite, während die Verwendung von Halbleitern der letzten Generation und
ein innovativer Filter zur Rekonstruktion des Signals eine hervorragende Audioqualität garantieren.

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Die SerieStage Gear erweitert das Angebot professioneller Proel-Produkte, Die ersten Produkte dieser neuen Serie sind drei DI BOX.-Modelle.
Das Design dieser drei Modelle ist innovativ und sehr robust (Alluminium mit Gummiecken), die auch ins Standard-Rack passen (einfach die Eckgummis entfernen und zwei Einheiten miteinander verbinden).

Die Elektronik eines jeden Modells wurde mit den bestmöglichsten Komponenten versehen um eine
optimale, saubere Übertragung des Signals vom Instrument zum Mixer zu garantieren. Die zahlreichen Anschlussmöglichkeiten (XLR, JACK und RCA, kommt auf das Modell an) ermöglichen die Verbindung mit den verschiedensten Klangquellen, wie Keyboards und Sampler, Gitarre, Bass und die jeweiligen Verstärker, Audiokarten und Musikquellen jeder Art.
Die aktiven Modelle können entweder von der Phantom-Power des Mixers oder mit einer 9 Volt-Batterie versorgt werden. Gut ist der doppelte Versorgungsanschluss, vorteilhaft bei einem Set-Up Daisy-Chain mit vielen DI-BOXen mit der Nutzung eines externen Netzteils.

Sowohl am Stand als auch auf dem Platz der LiveShow konnte man auch den neuen 21’’-Sub mit ISOPASS-Technologie bewundern.
Wie uns Mario di Cola von Proel erklärt hat, handelt es sich um eine Konfiguration der Speaker,
bei dem ein aktiver 21’’ Speaker einem weiteren passiven Woofer gegenübergestellt wird. Der zweite Woofer wirkt sich in diesem Fall positiv auf einen hohen Druck auch bei extrem niedrigen Frequenzen aus, ohne Verzerrungen.

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Meyer Sound hat auf der PL&S ihren neuen, aktiven Lautsprecher UPQ-1P präsentiert.

Die UPQ-1P ist ein self-powered Wide Coverage Laustprecher, der ein extrem gleichmässiges Abstrahlverhalten aufweist und sich durch ein 80 Grad auf 50 Grad Constant-Q Horn auszeichnet. Die gleichförmige und lineare Performance des Horns ist ein Resultat akribischer Forschungen in Meyer Sound’s Anechoic Chamber und bietet eine bemerkenswerte konstante Richtcharakteristik sowohl in der horizontalen als auch in der vertikalen Ebene über einen weiten Frequenzbereich von 1kHz bis 18kHz. Zusätzlich verfügt die UPQ-1P über eine einheitliche Dämpfung aller Frequenzen ausserhalb der spezifizierten Abstrahlrichtcharakteristik.

Ebenfalls bietet die UPQ-1P eine extrem hohe Ausgangsleistung bei geringsten Verzerrungen in einem kompakten Zwei-Wege-Bassreflexgehäuse. Ergänzend zu dem Constant-Q-Horn verfügt der Lautsprecher im Tieftonbrereich über einen 15- Zoll Neodymium Magnet Konus Lautsprechertreiber und einen Kompressionstreiber mit einem 4-Zoll Diaphragma.

Die universelle UPQ-1P ist vielfältig in verschiedensten Beschallungsapplikationen als Hauptlautsprecher in kleineren bis mittleren Venues oder Fill-Lautsprecher in großen Systemen einsetzbar.

Ein patentierter zwei-kanaliger Class AB/H Verstärker mit komplementären MOSFET – Ausgangsstufen liefert eine Ausgangsleistung von 1275 W. Der Audio- Eingang verfügt über elektronische Frequenzweichen und Korrektur-Filter sowie Lautsprechertreiber- Schutzschaltungen. Ein Phasen-korrigiertes- Prozessing gewährleistet einen flachen akustischen Amplituden- und Phasengang und ermöglicht eine außergewöhnliche Impulstreue sowie eine präzise Klangbildwiedergabe. In jedem Verstärkerkanal kommen differenzierte Limiter zum Einsatz, welche einfach über LEDs auf dem rückseitigen Anschlusspanel signalisiert werden.

Die modularen Verstärker und Prozessoren der UPQ- 1P sind einfach vor Ort austauschbar und verwenden Meyer Sound’s Intelligent ACTM Netzteile. Diese passen sich automatisch auf alle weltweit vorkommenden Netzspannungen an und verfügen über eine Soft-Start- Funktion sowie eine Transienten-Schutz-Schaltung. Die UPQ-1P ist standardmäßig mit einem XLR-Eingang und einen Loop-Ausgang ausgestattet; erweiterte Ausführungen verfügen über einen Polaritätsumschalter und ein Eingangs-dämpfungsregler (von 0dB bis – 18dB). Die UPQ-1P ist ebenfalls mit Meyer Sound’s RMSTM Remote Monitoring System kompatibel, welches eine umfassende Überwachung des Systems mittels eines Windows® basierenden Netzwerkes ermöglicht.

Das langlebige trapezoide Gehäuse der UPQ-1P ist mit einem schwarzen Hartschalen-Strukturlack überzogen und besitzt universelle Rigging-Endplatten. Die Endplatten bestehen aus hochbeanspruchbarem, hochfestem und korrosions-resistentem 6061-T6 Aluminium und verfügen über M10 Gewindebohrungen für Standard-Schraubösen. Die QuickFly®-Rigging- Optionen beinhalten den MYA-UPQ Schwenkrahmen. Weitere Optionen wie Meyer Sound’s Weather Protection, kunden-spezifische Gehäuseausführungen ohne Griffschalen sowie Sonderfarbvarianten erfüllen besondere optische Kundenanforderungen.

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Weiterhin im Bereich Audio kommen wir zu Beyma .
Der 6P200Nd ist ein kleiner Driver für Bass-Frequenzen in Kompaktsystemen die ohne zusätliche Unterstützung auskommen wollen.

Eines der Lautsprechermodelle für den Tieftonbereich an dem Beyma im Moment arbeitet ist ein 6,5” Driver, der eine ausgedehnte Ansprache im Tieftonbereich, ein außerordentliches Leistungsverhalten und hervorragende Klangeigenschaften bieten soll. Sowohl die Verminderung von Verzerrungen im Mittenbereich als auch eine besondere Analyse des Einfassungsystems sollen eine vollkommen lineare Auslenkung erwirken, auch in den tieferen Frequenzen.

Seine Anwendung ist für kleinere oder kompakte Systemen gedacht, wo gute Bässe ohne Unterstützung von zusätzlichen, größeren Lautsprechern gefragt sind.

Mit dem TD-TPL präsentiert Beyma einen neuen Typen von Komponenten für den professionellen Sound, der Klangqualität mit höchsten audiophilen Ansprüchen in die Welt der Live-Musik bringt.

Dieser Typ von Hochtonlautsprecher beruht auf der AMT Technologie (Air Motion Transformer). Bei diesem Wandlertypen, erfunden von dem deutschen Physiker und Nobelpreisträger Oskar Heil, geht die Erzeugung eines Signals in vollkommen anderer Weise vonstatten als im Vergleich zu gewöhnlichen Bändchen-Tweetern. Die Membran ist durch longitudinale Falten charakterisiert, wie ein Akkordion. In jeder dieser Falten ist ein gedruckter, leitfähiger Kupferfaden enthalten.

Da die Abstrahlungsfläche dank seiner gefalteten Geometrie viermal so groß wie die eines normalen Tweeters oder Compression Drivers, und durch die Air Motion Transformer, hat dieser Tweetertyp ein gewaltiges Dynamikverhalten und eine unglaubliche Transientenansprache, und ist somit konventionellen Tweetern, eingeschlossen Bändchen-Hochtönern und Compression Drivers, weit überlegen.
Beyma präsentierte weiterhin ein Horn, für eine verbesserte Empfindlichkeit und fokalisiertere Wiedergabe im Midrange.
Die komplette Lösung, TPL-150 + TD-TPL, ist eine authentische Alternative zu konventionellen Compression Drivern, und sind ein großes Plus für alle Soundsysteme. Die Klangqualität, -Farbe, -Definition und -Klarheit dieser Lautsprecher ist schier unübertrefflich.

Mit dem neuen Driver SMC65 Der 1,4″ Kompressionsdriver bietet einen Ferritmagneten, Spule aus Alluminium Edgewound und ein vielschichtiges Diaframma. Der “mylar surround” liefert eine Dämpfung und vermindert die typischen metallischen Resonanzen, die Kalotte ist aus purem Titan.

Weiterhin präsentierte Beyma die neue Serie P1000 Fe .
Zwei neue Modelle für Bassfrequenzen die von der Forschung und der Technologie der Serie
P1200Nd und P1000Nd profitieren können, jedoch mit einem Ferrit-System.

Die Idee ist alle Vorteile und Verbesserungen der Hochleistungs-Neodym-Driver zu einem guten Preis anzubieten. Die neuen Lautsprecher haben zwei verschiedene Größen, 18″ und 15″, und zeichnen sich wie folgt aus:

– hohe Empfindlichkeit (>97 dB @ 2.83V)
– wirkliche 1000 W Power-Handling
– niedrige Risonanzfrequenz (< 39 Hz)
– weite und kontrollierte Exkursion (Xmax ± 7.5mm)
– hoher mechanischer Druck: 1.9” Xpp (48 mm.)
– wetterfeste Kartonmembran, faserverstärkt
– Beyma Mechanical Mirror Suspension System (MMSS)
– Beyma Double Conex Spider technology (D.C.S.).
– Schwingspule Beyma Duo technology 4”
– niedrige Leistungskompression durch Abzugsmechanismus für heisse Luft in der Spulenumgebung

Sennheiser hat in Franfurt sein erstes Großmembranmikrofon in Echtkondensator-Technik vorgestellt, das
L‘e 965.

Das e 965 besitzt einen Doppelmembranwandler und kann daher zwischen den Richtcharakteristiken Niere und Superniere umgeschaltet werden. Bei lauten Bühnenbedingungen kann so beispielsweise der Gesang enger definiert abgenommen werden. Für extrem hohe Schalldrücke ist eine Bedämpfung von -10 dB zuschaltbar. Ein Low-Cut-Filter eliminiert wirkungsvoll Trittschall und nimmt bei extremer Nahbesprechung die Überbetonung der tiefen Frequenzen zurück. Handhabungsgeräusche werden durch die federnde Kapsellagerung hervorragend gedämpft, ein integrierter Popp- und Windschutz macht das Mikrofon sehr anwenderfreundlich. „Ein echtes Topmikrofon für Leadsänger und -sängerinnen“, merkt Stephan Scherthan, Industry Team Manager für die Musikindustriean, „das e 965 verbindet den druckvollen Live-Sound der evolution-Serie mit dem feinzeichnenden Klang eines Echtkondensatormikrofons.“

Sehr interessant auch der leistungsstarke Doppelsender SR 350 IEM G2.

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Mit dem evolution wireless SR 350 IEM G2 stehen professionellen IEM-Anwendern jetzt bis zu 100 mW* Leistung für die Übertragung von Monitorsignalen zur Verfügung.

Der neue Doppelsender erweitert Sennheisers erfolgreichstes Monitorsystem und garantiert neben höchster Flexibilität eine wesentlich größere Reichweite beim drahtlosen Monitoring.

Die Sendeleistung des SR 350 IEM G2 lässt sich zwischen 15 mW und 100 mW umschalten,
für eine optimale Anpassung an unterschiedliche Bühnengrößen. Die Menüsteuerung läuft benutzerfreundlich über das hinterleuchtete Grafikdisplay, das bei Peak-Warnung rot leuchtet.

Der Doppelsender mit HDX-Compander kann mit den Monitorempfängern EK 300 IEM G2 und EK 3253 genutzt werden. Insgesamt stehen 1440 UHF-Frequenzen für interferenzfreie Übertragung zur Verfügung. Für die direkte Kanalwahl hat jeder Sender acht Kanalbänke mit jeweils 12 Pre-Sets sowie eine Bank mit bis zu 12 durchstimmbaren Kanälen.

Optional kann der leistungsstarke Doppelsender über das Netzwerksystem NET 1 gesteuert und programmiert werden; abhören lassen sich die beiden Sender über separate Kopfhörerbuchsen. Außerdem zeigt sich der SR 350 IEM G2 gewohnt tourtauglich: Dank seiner Montagewinkel lässt er sich direkt ins 19-Zoll-Rack einbauen, und ein integriertes Schaltnetzteil macht ihn fit für den weltweiten Einsatz.
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Bei Coemar war der Hauptdarsteller der neue Led-Scheinwerfer CycLite Led.
Der Coemar CycLite Led verfügt in einem strapazierfähigen Aluminiumgehäuse über 96 bzw. 48 (in der Version CycLite Led SC ) flimmerfreie High Performance LEDs (1.2W).

Ein Novum ist die 4-LED Optik, die RGB und weiss unter einer Linse vereint und so stufenlose Farbverläufe ermöglicht, die durch extrem starke Leuchtkraft überzeugen.

Selbstverständlich sind auch Blitzeffekte möglich, und dank der Anordnung der LED Elemente auf drei vertikal beweglichen Leuchtbalken auch noch einiges mehr.

Die Steuerung erfolgt über DMX 512 oder bi-direktional.

Clay Paky hat in Frankfurt ihren neuen (“Klein aber Oho!”) Alpha Beam 300, vorgestellt.
Der Neuankömmling in der Familie 300 setzt mit seinem sehr engen Beam neue Maßstäbe. Dank des ACL-ähnlichen Lichtstrahls ist er auch über weite Strecken einsetzbar und behauptet sich sogar gegenüber Videowänden oder 1.200W Washlights.

Das spezielle Linsensystem und das 300 Watt Leuchtmittel sorgen für außerordentliche Helligkeit, die auch neben Scheinwerfern der nächst höheren Leistungsklasse besteht.
Alpha Beam 300 verfügt über einen Frostfilter, ein subtraktives CMY-Farbmischsystem und ein Farbrad (8+1) mit CTO- und CTB-Filter.
Ein Dimmer für den gewählten Kanal, Stop/Strobo, Hochgeschwindigkeits-Pan/Tilt ergänzen die Konfiguration von ALPHA BEAM 300.
Zum ersten Mal in Frankfurt auch die anderen Produkte der Alpha. Alpha Spot HPE 300 ist ein kompakter MovingHead, leicht, leise, einfach zu bedienen, extrem hell, und mit grafischen und optischen Features für Höchstleistungen: Zoom 15°-40°, CMY, Farbrad 8+1, zwei Goboräder (die ein echtes Morphen erlauben), rotierendes Prisma, Frost, Dimmer 0-100%, Iris und Stop/Strobo.

Beenden wir unseren Rundgang mit der italienischen FirmaOutline . Das Unternehmen aus Brescia hat auch in diesem Jahr wieder reges Interesse bei den Besuchern gefunden.
Neuheiten unter anderem die Kompaktlautsprecher DVS 12 und DVS 15 in der ‘self-powered’-Version für besondere Leistungen.
Ebenso neu vorgestellt wurde das System Kanguro 2008 (“box in the box”), schon Gewinner des “Plasa Award for Product Excellence” und ist, wie schon sein Vorgänger, zu einer HighEnd-Wiedergabe von 130 db SPL fähig.
Alle Parameter sind nun vom PC aus“customisierbar”, durch eine “Ethernet port”. Die von Outline kreierte Software ist sehr intuitiv, erlaubt eine Vielzahl von Anwendungen und ist im Lieferumfang enthalten.


Fortsetzung folgt…

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