Clay Paky im Bolshoi Theater

Der russische LD Damir Ismagilov hat die Clay Paky Projektoren Stage Zoom 1200, CP Color 400 und Stage Profile Plus SV ausgewählt um die schon vorhandene, traditionelle Lichtinstallation des berühmten Maokauer Bolshoi Theaters zu modernisieren…

Die Gründung des Bolshoi Theaters wird traditionell auf den 6. Januar 1825 festgelegt, als es in einem klassischen Stil mit einem aus acht Säulen bestehenden Säulengang und gekrönt mit einem Wagen des Apollon auf dem Theaterplatz gebaut wurde. Das neue Theater wird als das zweitgrößte nach dem berühmten Theater „La Scala“ in Mailand angesehen. Allerdings hat die Theatertruppe schon ein halbes Jahrhunder vorher existiert.

Die Theatergesellschaft wurde von einem Staatsanwalt aus der Provinz mit dem Namen Petr Vasilievich Ursov im Jahre 1772 gegründet. Später wurde die Theatertruppe von seinem Partner, dem energischen und geschäftstüchtigen Engländer Michael Medox geleitet. Durch seinen Einfluß wurde auf dem freistehenden Grundstück, welches regelmäßig vom Fluß Neglinka überflutet wurde, das neue Theater gebaut. Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war die große nationale Periode der russischen Kunst und des Moskauer Theaters. Die Kreativität von Komponisten und Direktoren wie Alexis Verstovsky und Alexander Varlamov trug maßgeblich zum Aufstieg des Theaters bei. Sie formten zusammen das russische Repetoire an Opern. Die berühmtesten Opern zu jener Zeit waren die Werke von Michael Glinka „EIn Leben für den Zaren“ und „Ruslan und Ludmilla“, welche sich trotz der derzeitigen Italia-Mania behaupten konnte. So beginnt bis heute jede Theatersaison traditionell mit einer Oper von Glinka.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Balletstücke über russische Themenbereiche durch romantische aus Westeuropa ersetzt. „Sylphide“, „Gizel“, „Esmeralda“ wurde in Russland kurz nach ihrer Premiere in Europa aufgeführt. Im Jahre 1853 wurde das Theatergebäude durch ein Feuer schwer geschädigt. Im May 1855 begannen die Arbeiten, basierend auf den Entwürfen des Architekten Albert Cavos. Und schon im August des Jahres 1856 wurde die Einweihung des neuen Theaters mit einer Premiere der Oper Bellini gefeiert. Die italienische Theateraufführung war symbolisch, weil der wirkliche Inhaber des Bolshoi Theaters Merelli war, der von Italien eine hochbegabte Theatergruppe mitbrachte. Das russische Publikum bewunderte außerordentlich die italienische Theatertruppe.

Die Theatersaison begann gewöhnlich (wie auch heute noch) im September und dauerte bis Ende Mai. Früher jedoch wurden die Theaterstücke nur zweimal in der Woche aufgeführt. Und nur im Winter, wenn die adeligen Herrschaften nach Moskau zurückkamen, wurden Opern und Ballett auf der Bühne öfters aufgeführt. Dies war auch die Zeit der Maskenbälle.

Heutzutage können Opern- und Theaterfans jeden Tag das Bolshoi Theater besuchen. Eine radikale Änderung des Geschmacks des Publikums geschah im Jahre 1870, als allmählich russische Opern wie „Der Dämon“ von Rubenstein (1881), „Eugene Onegin“ von Chaikovsky (1881), „Boris Godunov“ von Mysorgsky (1888), „Der Prinz Igor“ von Borodin (1893) und andere aufgeführt wurden. Im Jahre 1899 wurde Fedor Shaliapin, der grosse russische Sänger, Mitglied des Ensembles. Die großen russichen Operntheater sind und waren nicht nur musikalische Kulturzentren sondern auch Akademien professioneller Kunsttechniken.

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