ORF & Riedel

ORF kündigt Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Riedel an

Die österreichische Rundfunkanstalt ORF hat den Abschluss der ersten Ausbaustufe ihres Intercomsystems bekannt gegeben. Seit den ersten Bestellungen bei Riedel Ende 1998 und dem Beginn der Auslieferung und Installation im Jahr 2000 hat der ORF seine Intercomanlagen in der Sendezentrale in Wien, in den regionalen Studios in Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg sowie in 4 Ü-Wagen erneuert. Mehr als 1500 Matrixports, 600 Sprechstellen und 24 Artist M Matrix-Frames von Riedel wurden installiert und sind seitdem rund um die Uhr im Einsatz.


Der ORF ist bekannt als europäischer Vorreiter beim Einsatz neuester Technologien in der Rundfunk- und Fernsehbranche. Andreas Gall, Technischer Direktor des ORF, sagt zur Entscheidung, das Intercom-System von Riedel zu nutzen:
„Riedel hat uns das Konzept eines dezentralen Systems angeboten, in dem über Duplex-Fiberleitungen einzelne Nodes zu einer großen Matrix verbunden werden. Durch sehr interessante Softwarefeatures und das Sicherheitskonzept eröffnete uns das System eine neue Welt mit Möglichkeiten, die es bei bisherigen Intercomanlagen nicht gab. Wir haben diese Chance trotz aller möglichen Risiken solcher Neuentwicklungen wahrgenommen, da Riedel uns den Support und die Anpassung der Anlage entsprechend unseren Anforderungen während der gesamten Projektphase garantierte.

Heute haben wir die größte Intercom-Matrix der Welt in unserer Wiener Sendezentrale und nutzen alle verfügbaren Features des Systems. Ändern wir beispielsweise die Regieplatz/Studio-Zuordnung, so folgt die Intercomanlage dieser Zuordnung; ebenso steuert unser Grass Valley AV-Router-System die Intercommatrix, so dass diese in allen Produktions-, Schneide- und Nachrichtenräumen der Auswahl einer Audio- oder Videoquelle automatisch folgt.

Auch beim Einsatz von Artist M in unseren Ü-Wagen sehen wir viele Vorteile: bei großen Veranstaltungen haben wir oft zwei oder drei Ü-Wagen im Einsatz, bei denen die Intercomsysteme einfach über Fiberleitungen miteinander verbunden werden. Innerhalb von Sekunden entsteht darüber aus zwei oder drei einzelnen Nodes eine große Intercommatrix – und das alles ohne die Nutzung zusätzlicher Ausrüstung oder Ports wie bei herkömmlichen Trunkingkonzepten. Wenn man sich jetzt noch die Audio- und Datenroutingmöglichkeiten der Anlage vor Augen hält, sieht man, dass Artist viel mehr bietet als konventionelle „just-Intercom“-Systeme.“

Der ORF hat kürzlich ein weiteres Upgrade für den derzeit noch im Umbau befindlichen Control Room 3 des Wiener Sendezentrums bestellt, welches im Oktober 2003 geliefert wird. Der Ausbau der Intercomanlage wird im nächsten Jahr mit der Installation weiterer Artist Nodes in zwei Regionalstudios fortgesetzt.

Mehr Informationen: www.riedel.net

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